Umwelt

Europäischer Gerichtshof bestätigt: Honig muss vor genmanipuliertem Pollen geschützt werden

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Quelle: www.bienen-gentechnik.de

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat die Auffassung der mit Unterstützung des Bündnisses klagenden Imker bestätigt. Selbst geringste Spuren genmanipulierter Organismen in Honig führen dazu, dass er dem europäischen Gentechnikrecht unterliegt und ohne Sonderzulassung und Sicherheitsprüfung nicht in den Verkehr gebracht werden darf. Damit steht nun fest, dass die Imker Anspruch auf Entschädigung haben, wenn ihr Honig Spuren von Gentechnik enthält. Eine erneute Zulassung der Genmaissorte MON 810, um die sich der Hersteller Monsanto derzeit bemüht, dürfte damit in weite Ferne gerückt sein.

 

Ein gutes Urteil für die Verbraucher. Weiter lesen Sie hier.

66. Jahrestag – Gedenken an Hiroshima

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Am 6. August 1945 warf die US-Luftwaffe über Hiroshima die erste Atombombe ab. Zwei Tage später traf Nagasaki die zweite Atombombe.

Über 300.000 Menschen starben in den beiden Städten.

Hier geht es zum Friedensdenkmal in Hiroshima.

 

 

Bildquelle: Wikipedia (Dieses Bild wurde von einem Mitglied der United States Army während dessen Ausführung seiner Dienstpflichten erstellt. Als eine Arbeit der US-Regierung ist dieses Bild in public domain.)

Jean Ziegler: "Wir brauchen einen Aufstand des Gewissens"

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Quelle: Die Linke. Bornheim, Paul Breuer

In ihrem Statement auf der Pressekonferenz am 25. Juli 2011 wies Gesine Lötzsch darauf hin, dass der Schweizer Soziologe und Politiker Jean Ziegler, der die Eröffnungsrede bei den Salzburger Festspielen halten sollte, unter einem fadenscheinigen Vorwand wieder ausgeladen wurde. Seine Rede sollte ein dringender Appell gegen den Hunger in der Welt sein. Verschiedene Tageszeitungen dokumentieren deshalb heute diese nichtgehaltene Rede.

Der Link: Die nicht gehaltene Rede von Jan Ziegler

Der Link: Das Gespräch mit der Sueddeutschen Zeitung

Hungersnot Ostafrika: Jetzt spenden!

Fachtagung: „Linkes Energiekonzept für eine sichere Zukunft im Rhein-Sieg-Kreis“

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Ort: Siegburg, Kreishaus

Datum: 14.7.2011, 18.00 Uhr

Weitere Infos hier.

Sieben Schritte zum unverzüglichen und unumkehrbaren Atomausstieg

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Beschluss der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag vom 10. Mai 2011

1. Sofortige Stilllegung von elf Atomkraftwerken

Der Kraftwerkspark in Deutschland ist derart überdimensioniert, dass elf der 17 Atomkraftwerke in Deutschland sofort stillgelegt werden können – ohne die Versorgungs­sicherheit zu gefährden. Der Beitrag dieser Kraftwerke zur gesicherten Nettoleistung der Stromerzeugung in Deutschland betrug in den letzten Jahren unter neun Gigawatt (GW) und kann durch überschüssige Erzeugungskapazitäten im Kraftwerks­park problemlos ersetzt werden (vgl. Tabelle). imageDass damit keinerlei Einschnitte bei der Versorgungssicherheit verbunden sind, zeigt auch die aktuelle Situation. Denn seit 5. Mai 2011 sind aufgrund des „Atom“-Moratoriums und wegen laufender Revisionen elf AKWs nicht am Netz.

 

Die sieben ältesten AKWs – Biblis A, Neckarwestheim 1, Biblis B, Brunsbüttel, Isar 1, Unterweser und Philippsburg 1 – und das Pannen-AKW Krümmel sind sofort und auf Dauer stillzulegen. Gleiches gilt für das wegen seiner Lage in einem Erdbebengebiet gefährdete AKW Neckarwestheim 2  sowie die AKWs Grundremmingen B und C.

2.        Vollständiger Atomausstieg bis zum Ende des Jahres 2014

Die verbleibenden sechs Atomkraftwerke mit einer gesicherten Erzeugungsleistung von etwa sieben GW können schrittweise bis Ende des Jahres 2014 abgeschaltet werden. Denn schon heute sind Gas- und Kohlekraftwerke mit einer Leistung von mindestens elf GW in Bau (ohne KKW Datteln) und gehen in den kommenden drei Jahren ans Netz. Bleiben einige fossile Kraftwerke wenige Jahre länger als geplant am Netz, bedeutet dies einen erheblichen Netto-Zuwachs an Kraftwerkskapazitäten.

Durch ein aktives Lastenmanagement kann zudem die Jahreshöchstlast kurzfristig deutlich verringert werden. Eine Verlagerung des Stromverbrauchs aus den fünfzig lasthöchsten Stunden nur um eine oder wenige Stunden kann laut Öko-Institut den Spitzenlastbedarf um 2 bis 5 GW reduzieren. Entsprechend müssen weniger gesicherte Kraftwerkskapazitäten vorgehalten werden. Laut einer Studie Prof. Olav Hohmeyer, Mitglied des Sachverständigenrats für Umweltfragen der Bundesregierung, bleibt bei einem Atomausstieg bis Ende 2014 die Versorgung Süddeutschlands trotz bislang besonders hohem Atomstromanteil gesichert. Sollte während der wenigen Stunden der Jahreshöchstlast aufgrund einer unerwarteten Steigerung der Stromnachfrage die gesicherte Kraftwerksleistung nicht ausreichen, bliebe als weitere Möglichkeit der Rückgriff auf einen Teil der sog. Langfristreserve von über sechs GW.

Die übrigen Atomkraftwerke werden bis zum Ende des Jahres 2014 stillgelegt:
2012: AKW Brokdorf und AKW Philippsburg 2.       
2013: AKW Grohnde und AKW Grafenrheinfeld:
2014: AKW Isar 2 und AKW Emsland.

  • Die Bundesregierung muss umgehend ein Atomausstiegsgesetz gemäß Punkt 1 und 2 vorlegen.

3.            Atomausstieg ins Grundgesetz

Damit der Atomausstieg unumkehrbar wird, muss er in der Verfassung verankert werden. DIE LINKE. im Bundestag hat daher im April 2011 einen Gesetzesentwurf in den Bundestag eingebracht, der ein Verbot der Nutzung von Atomenergie und Atomwaffen im Grundgesetz vorsieht (BT-Drs. 17/5474).

  • Verankerung des Verbots der Nutzung von Atomenergie und Atomwaffen im Grundgesetz.

4.            Klimaschutz und Atomausstieg: Kein Widerspruch

Ein frühzeitiger Atomausstieg führt in diesem Jahrzehnt zu einer vorübergehenden Erhöhung der jährlichen CO2-Emissionen im Stromsektor. Durch einen beschleunigten Ausbau erneuerbarer Energien kann dieser Anstieg aber in den Jahren nach 2020 mehr als kompensiert werden. Ein Sofortprogramm für die erneuerbare Energiewende muss u.a. umfassen:

  • Beibehaltung des Einspeisevorrangs und wirkungsvoller Vergütungssätze für Strom aus erneuerbaren Energien, Erstellung eines Bundesfachplans Netzumbau sowie Förderung der Entwicklung und Etablierung effizienter Speichertechnologien.
  • Energieeffizienz-Offensive: ambitionierte, verbindliche Standards für den Energieverbrauch stromverbrauchender Geräte und industrieller Prozesse; Einführung eines Energiesparfonds (2,5 Mrd. Euro/a) mit speziellen Förderprogrammen für einkommensschwache Haushalte.
  • Klimagerechter Umbau des Kraftwerksparks durch ein Kohleausstiegsgesetz.

5.            Strompreise sozial abfedern, Marktaufsicht wahrnehmen

Ein unverzüglicher Atomausstieg verändert die Kosten der Stromerzeugung. Die langfristig anfallenden, von der Gesellschaft insgesamt zu tragenden Kosten werden umso geringer, je schneller der Ausstieg erfolgt. Denn Atomstrom ist – wenn  man die enormen Aufwendungen für Sicherheit und Entsorgung berücksichtigt – extrem  teuer. Kurzfristig und mittelfristig sind jedoch geringfügige Preissteigerungen zu erwarten. Der schnelle Atomausstieg ist daher ein Grund mehr, eine wirksame Strommarktaufsicht durchzusetzen, die Marktmacht der der „Großen Vier“ RWE, E.ON, Vattenfall und EnBW einzudämmen sowie Preissteigerungen für einkommensschwache Haushalte abzufedern.

  • Einführung einer wirksamen und handlungsfähigen staatlichen Strompreisaufsicht; Wieder­einführung der Börsenaufsicht für den Spothandel im deutschen Strommarkt bzw. über alle Spotmärkte auf EU-Ebene; schärfere Ahndung des Insiderhandels an Strombörsen (Straftatbestand).
  • Erhöhung der Brennelementesteuer zur Abschöpfung der Extraprofite aus dem Emissions­handel und Überführung der AKW-Rückstellungen in einen öffentlich-rechtlichen Fonds.
  • Verbot von Stromsperren, verbindliche Einführung von Stromsozialtarifen und Unterstützung von niedrigen Einkommen beim Kauf stromsparender Geräte.

6.            Atomausstieg schafft Arbeitsplätze

Die Energiewende und ein unverzüglicher Atomausstieg werden positive Beschäftigungseffekte haben. Während bei den vier großen Energiekonzernen in den letzten Jahren zigtausende Arbeitsplätze abgebaut wurden, arbeiten heute rund 340.000 Menschen in der Erneuerbaren-Energie-Branche. Eine regionalisierte Energieversorgung infolge des Atomausstiegs wird zu einem  Beschäftigungsmotor im kommunalen Bereich. Nichtsdestotrotz stellt sich die Frage, was mit den Beschäftigten in den Atomkraftwerken nach einer Stilllegung geschieht. Mit Hilfe regionaler Wirtschaftspolitik müssen über die durch den Abbau von Atomkraftwerken benötigten Arbeitskräfte hinaus Ersatzarbeitsplätze an den Atomkraftwerksstandorten geschaffen werden.

  • Initiativen für die Schaffung von Ersatzarbeitsplätzen an den Atomkraftwerksstandorten durch regionale Wirtschaftspolitik.
  • Wende in der Beschäftigungspolitik der Erneuerbaren-Branche hin zu tariflicher Entlohnung, Sicherstellung gewerkschaftlicher Rechte und Guter Arbeit.

7.            Energiekonzerne entmachten – Energiewende demokratisieren

Der Atomausstieg muss gleichzeitig ein Einstieg in eine andere Energiepolitik sein, konsequent orientiert am Ziel einer erneuerbaren, aber auch demokratisierten Stromversorgung. Es wird keine sozial-ökologische Energiewende geben, solange es nicht gelingt, die vier großen Energiekonzerne zu entmachten. Der Wille der Bürgerinnen und Bürgern und nicht der „shareholder value“ der Aktienbesitzer von E.ON und RWE muss bei der Entscheidung über die zukünftige Energieversorgung im Vordergrund stehen. Bei Planungsverfahren für den Bau von Netzen, Speichern oder Erzeugungsanlagen müssen die Mitbestimmungsmöglichkeiten der Bevölkerung ausgeweitet werden. Schon vor Beginn der Planungsverfahren sind die Bürgerinnen und Bürger zu informieren und einzubeziehen.

  • Überführung der Energienetze in die öffentliche Hand, Rekommunalisierung der Energie-versorgung und Förderung von Energiegenossenschaften.
  • Beiräte aus Umwelt- und Verbraucherverbänden, Gewerkschaften und Mandatsträger/innen u.a. begleiten mit verbindlichen Mitbestimmungsrechten den Energiewendeprozess auf allen Ebenen (Bund, Länder, Kommunen).

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Leiharbeiter hoher Gefahr ausgesetzt

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Quelle: Ksta.de

In deutschen Kernkraftwerken arbeiten zahlreiche Leiharbeiter, um gefährliche Arbeiten zu verrichten. Einem Zeitungsbericht zufolge werden diese Mitarbeiter einer deutlich höheren Strahlenbelastung ausgesetzt als Stammbeschäftigte.

Den ganzen Bericht zu diesen unverantwortlichen Praktiken finden Sie hier.

Benzinpreis nähert sich Rekordhoch von 2008

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Quelle: RP-online.de

…Tanken könnte für Autofahrer in Deutschland in den Osterferien so teuer wie noch nie werden. Ein Liter Super E 10 kostet nach Angaben des ADAC im bundesweiten Durchschnitt derzeit 1,581 Euro – das sind 1,9 Cent mehr als noch in der Vorwoche…

…"Die Preise sind ganz klar überhöht, diese Anstiege sind nicht gerechtfertigt". Der Preis für ein Barrel Rohöl der Sorte Brent sei zu Wochenbeginn deutlich von 127 auf 122 Dollar gesunken, beim Benzinpreis habe sich das aber nicht bemerkbar gemacht…

Wir brauchen endlich eine funktionierende Kartellüberwachung damit die Abzocke an den Zapfsäulen unterbunden wird. Noch besser wäre eine Regulierungsbehörde und/oder Teilverstaatlichung der Energiekonzerne. Strom, Gas, Benzin usw. sind grundlegende Faktoren einer Volkswirtschaft (für die Industrie wie für die Bürgerinnen und Bürger) und gehören nicht in die Hände einzelner Wirtschaftsbosse. Hier hat der Staat einen Fürsorgeauftrag und nicht die Aufgabe sich noch an der Abzocke zu beteiligen.

Den ganzen Artikel finden Sie hier bei RP-ONLINE.de.

Strahlung in der Asse stark erhöht

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Quelle: Ksta.de

Beunruhigende Erkenntnis: Im Atommülllager Asse ist die Radioaktivität stark gestiegen. Ein Sprecher sagte, in einer Lösungsprobe sei der bislang höchste Wert von Cäsium 137 seit der Einlagerung im Jahr 1978 gemessen worden.

 

Dies macht klar, dass selbst ein sofortiger AKW-Ausstieg nur Teile des Problems löst, welches durch jahrelange erfolgreiche Lobbyarbeit entstanden ist.

Ohne vernünftige Endlagerlösung wurde auf Druck der Energiekonzerne AKW um AKW ans Netz genommen!

Noch viele nachfolgende Generationen werden, selbst bei sofortiger Abschaltung aller AKWs, unter den unverantwortlichen Handlungen von Politikern und Energiebonzen leiden. Den großen Energiekonzernen ist nur der Profit und die Dividende wichtig – Umwelt und Menschen sind zweitrangig.

Auslöffeln wird die Suppe natürlich der Bürger und Steuerzahler!

Den ganzen Artikel des KSTA finden sie hier.

Auf der Suche nach Strompartnern

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Quelle: KSTA.de, Gabriele Krüper

 

In Ruppichteroth läuft die Stromkonzession aus, damit könnte die Verwaltung selbst Anbieter werden: Ende des Jahres könnte die Gemeinde das Stromnetz von RWE kaufen, dann wäre Ruppichteroth auch für die Erhaltung veranwortlich. Es gibt bereits Vorbilder.

 

Hier lesen Sie weitere Infos.

Bereits im Februar informierte Die Linke. Ruppichteroth auf einer Informationsveranstaltung im Rathaus. Weitere Infos hier.

Grüne überholen die SPD auch im Bund

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Quelle: Süddeutsche.de

 

Nach ihrem Wahlerfolg in Baden-Württemberg haben die Grünen sich auch auf Bundesebene vor die SPD geschoben. Im «Stern»-RTL-Wahltrend vom Mittwoch schnellten sie im Vergleich zur Vorwoche um sieben Prozentpunkte auf den neuen Rekordwert 28 Prozent.

 

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