Umwelt

1. Mai – Internationaler Tag der Arbeit

Vorlesen mit webReader

Wie jedes Jahr unterstützt DIE LINKE. Rhein-Sieg die Mai-Veranstaltung des Deutschen Gewerkschaftsbundes in Siegburg.
Auch in 2012 solidarisieren wir uns für ein breites Bündnis gegen die neoliberale Ausbeutung, soziale Kälte und Rassismus.

Überall auf der Welt leiden die Menschen unter der Krise, die die Finanz-Jongleure verursacht haben. Und während die Staatsführungen alles tun, um den Banken noch mehr Geld zu schenken, rutschen immer mehr Menschen in Arbeitslosigkeit und Armut!
Die Reichen werden immer reicher, die Armen immer ärmer!

Dieser Wahnsinn muss gestoppt werden!

Geht auf die Strasse! Empört Euch! Zeigt den Kapitalisten die rote Karte!
Wir sind viele und nur zusammen sind wir stark und können etwas verändern!

DGB-Aufruf 1. Mai

Wann: 1. Mai 2012
Beginn: 11:00 Uhr
Wo: Siegburg, Kaiserstr. 108 (vor dem DGB-Haus)

Energieagentur für den Rhein-Sieg-Kreis und Bonn

Vorlesen mit webReader

 

imageNach einem dreiviertel Jahr langem bohren durch die Kreistagsgruppe der Linken und hier speziell Energieberater Raymund Schoen aus Siegburg, Anträge stellen und Hintergründe und Ziele erklären, zeigten sich auf der letzten Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Klima erste zarte Hoffnungsstreifen für den Antrag der Linkskreistagsgruppe zur Errichtung einer Energieagentur für die Region Bonn und Rhein-Sieg.

 

Während CSU- und SPD-Landkreise zum Teil schon seit über 10 Jahren mit verwaltungsexternen, übergreifenden, und gemeinnützigen Energieagenturen beste Erfahrungen gemacht haben, dümpeln Energieeinsparung und Erneuerbare Energien im Rhein-Sieg-Kreis praktisch weiterhin vor sich hin. Nicht mehr als 4 % der Energieerzeugung im Rhein-Sieg-Kreis erfolgen regenerativ (Stand Sommer 2011), bei einem angeblichen Potential von 140 %, laut Studie Energieregion Rhein-Sieg. In ganzen Regionen des Kreises gibt es keine verbrauchernahe, unabhängige Energiesparberatung. Energie-Sparberatungen für Einkommensschwache sind teilweise ersatzlos ausgelaufen, Energie-Initialberatung im bergischen Siegkreis findet praktisch nicht mehr statt, seitdem ein Beauftragter den Kreis beruflich bedingt vor einem Jahr verlassen hat. Fortbildungen für Architekten, Handwerker und Energieberater sind unkoordiniert und oft unzureichend. All das kann eine lokale oder regionale Energieagentur konkret organisieren und steuern.

Weiterlesen

Eine Weihnachtsgeschichte aus Much – nicht nur für Kinder

Vorlesen mit webReader

image

Es war kurz vor sechs Uhr abends am Donnerstag vor dem 3. Advent. Ich war noch
zwei km von zu Hause entfernt mit meinem Auto unterwegs von einem langen Tag
erst auf der Arbeit, anschließend auf einer Sitzung des Landschaftsverbands
Rheinland in Köln-Deutz. Es war schon fast dunkel.  Die Straße zwischen zwei
kleinen Ortschaften war leicht abschüssig, dass Auto fuhr quasi von alleine – ohne
Gas zu geben etwa 70 km/h. Huch – was ist das? Am Straßenrand lag ein Bündel,
undefinierbar, braun, etwa so groß wie unsere Hündin Kaya. Schon war ich vorbei
und hinter einer Kurve – Rückspiegel nichts mehr zu sehen, nur ein weiteres Auto,
dessen Fahrer oder Fahrerin sichtlich genervt war, dass ich dort nicht schneller fuhr.
Nach 500 m musste ich links in Richtung meines Heimatortes abbiegen und ich
dachte so bei mir: „Das kann ein Hund gewesen sein.“. Also wendete ich und fuhr
zurück. 
 
Es war kein Hund. Es war ein kleines Reh, das im Straßengraben mehr lag als saß,
ein Lauf steckte in einem Gully. Immerhin war sein  Kopf hoch erhoben und zwei
große braune Augen schauten mich an. Oooh, dachte ich bei mir, bitte nicht ein
angefahrenes Reh! Vor Jahren hatten meine Frau und  ich mal erleben müssen, wie
ein Autofahrer ein solches schwerstverletzt hatte und weiter gefahren war, so dass
wir dann die Polizei rufen müssten und miterlebten, wie ein Polizist (obwohl er
eigentlich auf den Jäger warten musste) es endlich erlösen musste.

 
Ich sprach das Reh an und untersuchte es auf offensichtlichen Verletzungen. Es ließ
dies geschehen, entweder wegen der Schwere der Verletzungen oder weil es tief
geschockt war. Es blutete ganz leicht an seinen beiden klitzekleinen Hörnchen auf
dem Kopf und an den Zähnen; es war also ein kleiner Rehbock. Ich rief meine Frau
an. Was machen jetzt? Sie meinte, ich müsse die Polizei anrufen und das habe ich
auch gemacht. Der Mann auf der Wache war nett, nicht böse zumindest, dass ich
110 angerufen hatte, weil die Nummer der Wache in Eitorf wusste ich nicht. Er wollte
wissen, wo wir sind und wie schwer das Tier verletzt sei. Ich antwortete, dass
äußerlich nicht viel zu sehen sei, es aber halt am  Straßenrand liegt und nicht
aufstehen kann. In diesem Moment hielt ein Auto an, setzte zurück und ein Mann
stieg aus und kam auf uns zu. „Was ist passiert?“.  Na ja, das kleine Reh ist verletzt
und ich spreche gerade mit der Polizei, so in etwa  entgegnete ich ihm. „Ich bin
Jäger.“. Ich war etwas erleichtert. Ein Experte. Ein Tierfreund. „Dann sprechen Sie
hier weiter mit der Polizei.“. Ich gab ihm mein Handy und schaute noch mal nach
dem kleinen Rehbock. „…nee, das muss der Jagdpächter hier in Much erlegen… der
Mann hat ein Reh angefahren…“. „Ich hab gar nichts angefahren, das habe ich hier
so gefunden!“ rief ich schnell dazwischen – der Affe. „… ich komme aus der
Nachbargemeinde… nein, ich habe meine Waffe auch nicht dabei… na gut, ich kann
sie holen…“. Diese Worte vernahm ich auf der einen Seite des Gesprächs – auf der
anderen hatte wohl der Wachhabende versucht, den Jäger zum Gnadenschuss zu
überreden.

 
„Bleiben Sie noch hier?“ fragte mich der Mann. „Ich hole gerade meine Waffe.“. Nicht
einmal hatte er sich den kleinen Rehbock angesehen. Näher als 3 m ist er gar nicht
ran gegangen. „Ja, ja – ich bleibe noch.“ Ich wollte, dass er wegging. Er fuhr dann

los. Aber er wollte ja wieder kommen. Die Nachbargemeinde ist hier nur drei oder
vier Kilometer entfernt. Eine Frau hielt an. „Oooh, das Kleine!“ rief sie aus. Sie war
mir direkt tausendmal sympathischer als der Ochse, der sein Schießgewehr holte. „In
Much gibt es zwei Tierärzte.“ meinte sie und in mir stieg der Stress. Was tun? Ich
ging zu dem kleinen Rehbock, der uns immer noch ansah mit seinem fragenden
Blick. Ich hob ihn einfach mal hoch, nachdem ich seinen Lauf aus dem Gully befreit
hatte. Und – siehe da – er blieb stehen. Stocksteif ohne Regung. „Lauf!“. Ich gab ihm
einen kleinen Schubs, aber er stand wie eine Bronzefigur. So, die Entscheidung war
gefallen. Weg hier! Ich nahm ihn auf meinen Arm, er zappelte kurz, aber ich drückte
ihn fester an mich und dann blieb er wieder ruhig.  Ich stellte ihn in den Kofferraum
und drückte ihn sanft nach unten und dann lag er da, das Häufchen Elend. 
 
Die Frau verabschiedete sich, nachdem sie mir noch beschrieben hatte, wo in Much
die Tierarztpraxen sind und ich fuhr los. Soll der  Affe mit seinem Gewehr doch
wiederkommen – wir sind weg. Eine Ortschaft weiter wohnen Freunde von uns, die
haben gefühlte zehn Katzen, einen Hund und zwei Schafe, Da habe ich erst mal
angehalten und wollte Rat einholen. Keiner da… aber die müssten gleich kommen,
sagte der Sohn des Hauses. Gut. Es dauerte auch nicht lange, da kam Martin und
wir konnten beratschlagen, was man machen kann. Wir riefen die eine Praxis an und
obwohl es schon halb sieben fast war, war da eine Arzthelferin am Telefon. „Och, bei
Wildtieren machen wir gar nichts; das machen die Jäger.“. Na super. Die Jäger
machen gar nichts, außer es abzuknallen und sich einen Superbraten für
Weihnachten zu besorgen. Ich legte auf. Noch einmal schaute ich Rudi an. Er hatte
seit diesem Moment einen Namen. Er sah etwas zufrieden aus, redete ich mir ein.
Nun ja, nicht gerade fit, aber auch nicht völlig am Ende. In den Schafstall bei meine
Freunden konnte er nicht; der Bock hätte das nicht geduldet. Es gab keinen andere
Weg mehr: ich musste Rudi mit nach Hause nehmen. Ein Becher Schaffutter, ein
Beutel Heu und so ausgerüstet fuhr ich die zwei Kilometer nach Hause. Im schuppe
hatte ich dann das Heu verteilt und Rudi vorsichtig darein gelegt.
 
 image
Dann musste ich erstmal meiner Frau beichten, dass wir nicht mehr nur zu dritt sind
Die fangfrischen Fischstäbchen, die unser Abendessen sein sollten, waren
mittlerweile gut durch, eher schon wieder ‚al dente’ – egal, mir war nicht nach Essen
sowieso. 

Ich wusste nicht, wie das weiter gehen sollte, aber wir waren uns dann schnell einig,
dass wir die Nacht erst mal abwarten müssen. Rudi bekam noch eine Hundeschüssel
mit Wasser und eine Decke in sein provisorisches Zwischenlager und als ich um 22 h
noch mal reinschaute lag er ganz entspannt im Heu, Köpfchen hoch und blickte mich
an. Gut, dachte ich bei mir. Du hast diese Nacht, mach was draus. Morgen sehen wir
weiter. 

image

 
Am nächsten Morgen war ich vor fünf am Schuppen, leise die Tür aufgemacht, ein
paar ruhige Worte gesprochen und – siehe da – da stand Rudi vor mir. Fest auf allen
Vieren und schaute mich an. Dummerweise war ich so  freudig überrascht, dass ich
sagte „Du stehst ja wieder!“ und wie von der Tarantel gestochen sprang er rückwärts
gegen die Schuppenwand, wo zum Glück große Pappkartons standen. Schnell
machte ich die Tür zu und fuhr zur Arbeit. 

 
imageIch hatte abends noch im Internet gestöbert, nach
Wildauffangstationen gesucht und so weiter.
Am Freitag nach der Arbeit schaute ich wieder bei
Rudi und mir schien es so, als ob er reichlich Heu
gefressen hatte. Die Wasserschüssel war umgeworfen.
Alles wurde wieder hergerichtet und Heu habe ich
Nachschub geholt. Am Samstag dann bin ich zu einem
Hof hier in Much gefahren vom ETN, dem europäischen Tier-
und Naturschutz. Dort wollte ich weiteren Rat einholen
und eine super nette Frau hat mich dann informiert,
dass es wenige Möglichkeiten  hier gibt und wenn er
anscheinend nicht schwerer verletzt ist, sollte ich ihn
einfach nach ein paar Tagen wieder frei lassen. 
 
Die „Free Rudi“-Aktion wurde dann für Sonntagmittag
geplant und zu dritt wollten wir Rudi einpacken und in
seinen Wald bringen. Was sich so simpel anhört, erwies
sich als eine äußerst schwere Aktion. Rudi war wohl
schon so fit, dass er selber entscheiden wollte, wo er
hingeht oder besser gesagt hin springt. Denn weil ich zu zögerlich mit der Decke auf ihn
zuging, erinnerte er sich wohl an seine afrikanische Verwandtschaft und machte die Antilope!
Mei o mei – der flog  durch den Schuppen, über all die Gerätschaften und Trennwände und
auf das Kleinholz und zurück. Bis dann endlich Martin sich auf ihn legte und ihn fest halten
konnte. Er bekam dann eine Decke über den Kopf und ließ sich ins Auto tragen. 

image

Wir fuhren möglichst nah an den Wald heran, in dem er und seine Familie zu hause
sind und als ich die Decke wegnahm und mich von ihm verabschiedet hatte, sprang
er ins Freie, schlug einen Haken und verschwand in einer Tannenschonung. Meine
Frau wollte seinen Abgang noch fotografieren, erwischte aber nur noch sein
Hinterteil.

image

Ich war total erleichtert und so froh, dass Rudi dieses Abenteuer erst einmal
überstanden hatte und denke nun bei jedem Vorbeifahren, dass er da irgendwo sein
erst kurzes Leben fortführen kann. 

Dringender Appell an Bundes- und Landesverkehrsministerium zur Ortsumgehung Much

Vorlesen mit webReader

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer, Bundestagsabgeordnete Lisa Winkelmeier-Becker, Landesverkehrsminister Harry K. Voigtsberger sowie Staatssekretär Horst Becker zum Ortstermin in Much eingeladen

Aufgrund der erheblichen Kürzungen seitens der CDU/FDP-Bundesregierung in Berlin bei den Mitteln für den Bundes-Fernstraßen-Bau ergeben sich dramatische Auswirkungen auf die Realisierung der geplanten Ortsumgehung Much. Das hat den Bürgermeister, Verwaltungsvorstand und die Fraktionen von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP sowie die Partei Die Linke veranlasst, sich mit einem gemeinsamen, parteiübergreifenden Schreiben an das NRW-Verkehrsministerium zu wenden.

Eine neu erstellte "Prioritätenliste" der Landesregierung lässt eine Verschiebung der Mucher Ortsumgehung auf den "Sankt-Nimmerleins-Tag" befürchten. Das will die Mucher Politik so nicht hinnehmen. Gemeinsam mit dem Bürgermeister werden wir deshalb Bundes-Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU), Bundestagsabgeordnete Lisa Winkelmeier-Becker (CDU) sowie Landes-Verkehrsminister Harry K. Voigtsberger (SPD) und seinen Staatssekretär Horst Becker (Bündnis 90/Die Grünen) zu einem öffentlichen Erörterungsgespräch nach Much einladen.

2004 war der damalige Landesverkehrsminister Schwanold (SPD) einer Einladung der Gemeinde gefolgt und hatte sich vor Ort von der vordringlichen Priorität überzeugt. Anschließend wurde Much auch deshalb in den vordringlichen Bedarf aufgenommen, weil es sich bei der abschüssigen B 56, in dem extrem eingeengten Ortskern, um eine mit der “Katastrophe von Herborn" vergleichbar gefährliche und äußerst prekäre Situation handelt.

Daneben ist durch das hohe Verkehrsaufkommen in dem engen Ortskern keinerlei Aufenthaltsqualität mehr gegeben, wodurch eine weitere positive Entwicklung des Zentralortes Much nicht mehr möglich ist.

Erschwerend kommt hinzu, dass aufgrund der geringen Straßenbreite Begegnungsverkehr nur durch Überfahren der Bürgersteige möglich ist, die im Boden liegenden Versorgungsleitungen in Mitleidenschaft gezogen werden sowie erhöhte Risiken für Passanten, insbesondere für alte Menschen und auch für Rollstuhlfahrer entstehen. Diese haben keine Chance, auszuweichen.

Die de facto Streichung der Ortsumgehung (verursacht durch die Kürzungen des Bundes bei den Mittelzuweisungen und durch die neue Prioritätenliste der Landesregierung NRW) enttäuscht die Mucher BürgerInnen und PolitikerInnen sehr. Die Verwaltung und die im Rat vertretenen Parteien werden deshalb die Vertreter des Landes- und Bundesministeriums zur Unterstützung der vorgetragenen Argumente zu einem öffentlichen Gespräch einladen.

Wir hoffen sehr, auf diese Weise die Entscheidungsträger zu einem Umdenken bewegen zu können.

Alfred Haas, Bürgermeister; Norbert Büscher, Beigeordneter; Günter Schlimbach, Kämmerer

Werner Michels, CDU-Fraktion; Peter Iffland, SPD-Fraktion; Hartmut Erwin, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen; Klaus Reker, FDP-Fraktion; Gerd Binder, Die Linke.Much

Allestöter Roundup verbieten

Vorlesen mit webReader

"Verbraucherpolitik muss Transparenz schaffen, für Rechtssicherheit sorgen und gesundheitlichen Schutz gewährleisten."

Bundesministerin Ilse Aigner

 

imageFrau Aigner, wir nehmen Sie beim Wort und fordern den sofortigen

  • Verkaufsstopp glyphosathaltiger Pflanzengifte an Privatpersonen

  • Stopp des Einsatzes glyphosathaltiger Pflanzengifte in der Landwirtschaft

  • Importstopp genmanipulierter Lebens- und Futtermittel

Denn wir brauchen gesunde Lebensmittel für alle Menschen und Tiere!

Werden Sie aktiv: Gift und Gentechnik sind keine Lösung. Die Mehrheit der Verbraucherinnen und Verbraucher wollen gesunde Lebensmittel, nachhaltig-ökologische Landwirtschaft und eine intakte Umwelt.
Fordern Sie das Ende von Roundup, Gyphosat und Gentechnik in Deutschland und Europa. Senden Sie eine Protestmail an Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner.

Unterschreiben Sie hier die Protestnote bei der Onlineaktion vom Umweltinstitut München.

Mit einem Klick auf die obige Grafik laden Sie das Faltblatt zum Thema Roundup und Glyphosat.

Ergänzend ein Bericht vom SWR: http://swrmediathek.de/player.htm?show=bd613fb0-ffdc-11e0-b216-0026b975f2e6

Frankfurter Lärm wird verfrachtet

Vorlesen mit webReader

Quelle: http://www.general-anzeiger-bonn.de

 

Auf deutliche Kritik stoßen die Frachtflieder der Lufthansa auch bei den Linken im Rhein-Sieg-Kreis. "Das ist eine Zumutung für unsere Bevölkerung in der Region", so Tobias Aufgebauer vom Kreisvorstand der Linkspartei. "Nicht nur, dass der Dauerlärm unsere Bürger krank macht, sondern es bringt auch absolut nichts für den als Dauerlegitimation missbrauchten Arbeitsmarkt." Zudem seien die Flüge von Frankfurt nach Köln/Bonn, wo die Flieger dann für wenige Stunden geparkt würden, ökologisch bedenklich. Fazit der Linken: "Hier wird nur Frankfurter Lärm nach Köln/Bonn verfrachtet."

 

Den ganzen Artikel zur weiteren akustischen Luftverschmutzung lesen Sie hier.

Rechtslücke macht Strom teurer

Vorlesen mit webReader

Quelle: Ksta.de

 

Ein derart umfängliches Versagen der Aufsicht durch die Regierung hat es wohl noch nie gegeben, seit die Energiemärkte 1998 liberalisiert wurden: Bis zu zwei Milliarden Euro kassieren die Betreiber der Strom- und Gasnetze kommendes Jahr zusätzlich von ihren Kunden, weil ein Urteil des Bundesgerichtshofs nicht ernst genommen wurde.

Den ganzen Artikel zum Versagen der Bundesregierung finden Sie hier.

Streit um Unkrautvernichtungsmittel: Risiko Rundumvernichter

Vorlesen mit webReader

Quelle: Süddeutsche.de, Hanno Charisius

 

Am Berliner Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist man nervös. Gespräche mit Journalisten werden auf Tonband mitgeschnitten. Man wolle sicher gehen, dass man korrekt zitiert werde, heißt es. Schließlich geht es um ein heißes Thema: In einem neuen Bericht wirft eine unabhängige Gruppe von Wissenschaftlern den Kollegen von der Behörde vor, seit mehr als einem Jahrzehnt Gefahren zu verschweigen, die von Roundup ausgehen, dem meistverkauften Unkrautvernichtungsmittel der Welt.

Die Gruppe, die sich "Earth Open Source" nennt und der hochkarätige Wissenschaftler angehören, wirft den Prüfern vor, die Datenlage zu industriefreundlich interpretiert und somit die Zulassung auf den europäischen Markt ermöglicht zu haben. Den acht Autoren zufolge hätten die Verantwortlichen spätestens 1998 gewusst, dass der Wirkstoff Glyphosat in dem Unkrautmittel Fehlbildungen bei Tier-Embryonen verursacht.

Den ganzen Artikel zu dem auch bei uns in Much und im Rhein-Sieg-Kreis eingesetzten Gift finden Sie hier.

Deutschland bleibt Stromexporteur

Vorlesen mit webReader

Quelle: Ksta.de

Trotz des Atom-Moratoriums und insgesamt acht abgeschalteter Atommeiler fließt über die Stromnetze mehr Energie von Deutschland ins europäische Ausland, als umgekehrt. Der Export-Überschuss ist allerdings geschrumpft.

 

Den ganzen Artikel lesen Sie bei Ksta.de

Biosprit: Treibhausgasminderung bloß ein schwerer Rechenfehler

Vorlesen mit webReader

Quelle: heise.de, Matthias Brake

Der wissenschaftliche Ausschuss der Europäischen Umweltagentur kritisiert in seiner aktuellen Studie die zur Zeit angewandten Bilanzierungsmethoden der EU für die Treibhausgasbilanz von Biosprit und bezeichnet sie als "schweren Rechenfehler". Für eine seriöse Treibhausgasbilanzierung dürfte nach Ansicht der Wissenschaftler nur angerechnet werden, wieviel an CO2 die sogenannten Energiepflanzen in ihrer Biomasse zusätzlich absorbieren, also nur der Anteil über die Menge hinaus, den die vorher dort wachsenden Felder, Wälder oder Grünland ohnehin banden. Stattdessen würden in der EU-Bilanzierungsmethode die CO2-Einsparungen durch Bindung als Biomasse doppelt angerechnet.

 

Hier finden Sie den ganzen Artikel.

Themen

Artikel-Archiv

Link-Wolke