Agenda 2010: Schröders kalkulierter Bruch
von Jochen Müter, ntv.de
Dank Hartz IV also gut durch die Krise? Ulrich Schneider kann das nicht positiv finden. Der Preis für die wirtschaftliche Entwicklung sei, dass “Deutschland noch nie sozial so tief gespalten war wie heute”. Und zwar in die, die immer weniger haben und die, die immer mehr besitzen. So sei der Rückgang der Arbeitslosenzahlen erkauft worden mit einer Verschlechterung des Arbeitsmarktes an sich, hält Schneider fest. Konkret heißt das: Die Anzahl der Leiharbeiter wächst massiv, bald sind es eine Million. Und die Anzahl der Menschen, die im Niedriglohnsektor ihr Geld verdienen, nimmt ebenfalls stark zu. Seit 1998 ist ihre Zahl um mehr als 2,3 Millionen auf mindestens 6,55 Millionen gestiegen, damit ist nach Angaben des Instituts für Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen gut jeder fünfte Beschäftigte betroffen.
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Die Linke. Much begrüßt LTE Ausbau in Marienfeld
Es tut sich was in Much!
Mit dem Ausbau der LTE Technik haben wir die Hoffnung bald eine flächendeckende DSL Versorgung in Much zu erreichen. Vodafone, wie auch die Telekom werden kurzfristig LTE-Leistungen im Gemeindegebiet anbieten. Das zusätzlich Marienfeld per Kabel angeschlossen werden soll, ist ebenfalls sehr begrüßenswert! Konkurrenz belebt das Geschäft!
Etwas schmunzelnd habe ich allerdings den CDU Bericht im Mitteilungsblatt der Gemeinde Much gelesen – vor fast genau einem Jahr haben wir die Gemeinde genau auf das heutige Thema gestoßen (siehe Auszug einer Mail an Herrn Schlimbach)
…2. Ausbau der vorhandenen Verkabelung, würde z. B. Marienfeld endlich vernünftig von der Telekom mit eigenem DSL-Verteiler angeschlossen, könnte für geringen Aufpreis auch die nur unwesentlich entfernten Ortsteile u.a. Ortsiefen, Niederdreisbach (von da aus per Funk Oberdreisbach-Höhe und Ophausen) angeschlossen werden.
3. die einfachste Lösung (wenn auch nicht die 100%ig Zufriedenstellenste) – Die Sendemasten der Mobilfunkanbieter werden mit HSPDA aufgerüstet – bzw. die Anbieter zum Aufstellen neuer Sendeeinheiten ermutigt. (http://de.wikipedia.org/wiki/High_Speed_Downlink_Packet_Access) – Wichtig wäre hierbei das die Gemeinde mit einem Anbieter eine Art Gruppentarif aushandelt, der unbeschränkten Zugang (fast alle Anbieter drosseln nach einer bestimmten übertragenen Datenmenge die Geschwindigkeit)
garantiert – idealerweise sollte man dazu die T-Mobile verpflichten, da die Mutter Telekom den ländlichen Bereich im Stich lässt…
Wir freuen uns mit allen betroffenen Bürgern, die hoffentlich in absehbarer Zeit aus der Steinzeit ins Multimediale Zeitalter “gebeamt” werden und auch für die Gemeinde, wenn endlich der Standortnachteil DSL beseitigt ist. Ich selbst wohne in einem solchen Gebiet und weiß wo von die Rede ist!
Zumindest den Grünen aus Ruppichterroth scheint LTE allerdings ein Dorn im Auge zu sein. Hier wird (nicht ganz zu unrecht) ein noch fehlendes Strahlenschutzgutachten bemängelt.
Es ist in der Tat schon sehr abwegig als Bundesregierung Frequenzen für LTE versteigern zu lassen, ohne die gesundheitlichen Risiken vorab benannt/ausgeschlossen zu haben! (Alles Andere hätte uns allerdings von der regierenden “Bienenkoaltion” auch stark gewundert)
Lt. Aussage der Mobilfunkanbieter wird sich bei der LTE Technik aber der gängigen Strahlenschutzpraxis wie auch bei UMTS bedient. Glauben kann man das, muss man aber nicht!
Die Technik vorab zu verdammen kann aber auch nicht der Weg sein. Die Mobilfunkanbieter sollten vielmehr darauf verpflichtet werden, die neu erstellten Anlagen auf Einhaltung der Strahlenschutzwerte zu überprüfen – idealerweise von einem unabhängigen Institut.
Damit wäre allen Betroffenen gedient, Gemeinde, Bürger und Unternehmen.
Martin Beinersdorf, DieLinke.Much
Auf der Suche nach dem Kompromiss
Quelle: Ksta.de (gk)
Neuer Streit ist um die Grundstücke auf dem Neubaugebiet Reichenstein in Much entflammt. Bewohner beklagen, dass sie unter anderen Vorraussetzungen in das Wohngebiet gezogen seien, als der Investor WGZ nun umsetzen will.
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Hier geht es zur Interessengemeinschaft Reichenstein.
Anmerkung von Martin Beinersdorf:
Die Linke.Much hat schon zur vergangenen Kommunalwahl deutlich gemacht, was Sie vom Ansinnen der WGZ hält – nämlich nichts!
Statt Grundstücke günstiger anzubieten, sollen sie auf “Schuhkartongröße” verkleinert werden – von einer Durchschnittsgröße von 307 qm je Doppelhaushälfte war auf der letzten Ausschusssitzung die Rede. Da bleibt nicht viel Platz für Garage und Stellplätze – geschweige denn für ein grünes, der “lockeren Wohnbebauung” entsprechendes Umfeld. Von ansteigendem Verkehrsaufkommen in den Wohnstraßen ganz zu schweigen!
Die Linke.Much wird hier, ganz im Sinne der “Interessengemeinschaft Reichenstein” im Gemeinderat abstimmen.
Wir wünschen der IG Reichenstein in den anstehenden Verhandlungen viel Erfolg und stehen auf Wunsch auch mit Rat und Tat zur Seite.
Kreistag beschließt den Nahverkehrsplan für das rechtsrheinische Kreisgebiet
Quelle: Ratsblatt.de, Frank Kemper
Neue Buslinien und TaxiBus-Verkehre ab Dezember 2010
Rhein-Sieg-Kreis (kl) – Nachdem der Nahverkehrsplan für den linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis und die Stadt Niederkassel bereits zum Fahrplanwechsel im Dezember 2009 umgesetzt wurde, hat der Kreistag in seiner gestrigen Sitzung (01.07.) nun auch den Nahverkehrsplan für den rechtsrheinischen Rhein-Sieg-Kreis beschlossen. Ab Fahrplanwechsel im Dezember 2010 werden neue TaxiBus-Linien und geänderte Linienbusse im rechtsrheinischen Kreisgebiet verkehren.
Weitere Infos bei ratsblatt.de.
