Wir in Much

Mucher Schleckerfiliale wohl nicht von Schließung betroffen.

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Die Firma Schlecker hat heute die Schließung von rund 2000 Filialen bekannt gegeben.

Die Mucher Filiale ist lt. Schlecker nicht betroffen.

Weitere Einzelheiten zu betroffenen Filialen entnehmen Sie hier.

PM zum Antrag auf Änderung der Gebührenordnung für das Hallenbad in Much

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Am kommenden Dienstag steht der aus der Haupt- und Finanzausschuss-sitzung im Januar weiter gereichte Antrag der Linken auf der Tagesordnung der Sitzung des Ausschusses für Familie, Jugend und Soziales.
Seinerzeit konnte man sich trotz ausführlicher Unterstützung der SPD-Fraktion nicht zu einer Umsetzung der beiden Änderungsvorschläge aus dem Antrag entscheiden:
1) Schwerbehinderte mit einem Grad von mindestens 50 wird ein Preisnachlass von 50% auf alle Tarife gewährt.
2) Folgende Personengruppen erhalten freien Eintritt, sofern sich ihr Hauptwohnsitz in der Gemeinde Much befindet: Begünstigte der Mucher Tafel, Bezieher von SGB II (Hartz IV), SGB XII (Sicherung im Alter), Berechtigte nach dem Asylbewerberleistungsgesetz und Begleitpersonen von Schwerbehinderten aus Absatz e) der Gebührenordnung.
 
In der damaligen Antragsbegründung gab die Linke. Much an:
Die Gemeinde Much hat nicht viele Möglichkeiten Menschen mit Behinderungen und chronisch Kranken, finanziell Schwachen und sozial Benachteiligten eine bessere Teilhabe am kulturellen Leben zu ermöglichen. Die durch die Änderung entstehenden Mehrkosten und Einnahmeverluste werden durch den Imagegewinn und erhöhte Bürgerzufriedenheit wett gemacht. Die Verwaltung möge die Höhe dieser Kosten wohlwollend prüfen und gfs. die Möglichkeit eines Ausgleichs durch Sponsoring (Spenden) prüfen.
Während Teil 1 des Änderungsantrags seitens der Verwaltung in der Sachverhaltsvorlage nun mit „finanziell machbar“ kommentiert wird, wird bemerkt, dass Empfänger von Leistungen nach dem SGB XII sowie dem Asylbewerberleistungsgesetz bereits aktuell durch Beantragung des Mucher Passes einen Nachlass von 50% erhalten können.  Begünstigte der Mucher Tafel, Hartz-IV-Empfänger und Begleitpersonen von Schwerbehinderten würden zunächst außen vor bleiben. Es wird vorgeschlagen, durch eine Änderung der Richtlinie für den Mucher Passes, diese nun auch in die 50%-Regelung einzubeziehen, was allerdings eine Ausweitung der Vergünstigung auf andere Entgeltregelungen zur Folge hätte:
-          auf die Entgelte bei kulturellen Veranstaltungen der Gemeinde Much
-          auf die Entgelte bei gemeindlichen Veranstaltungen im Freizeitbereich
-          Erstattung von Vereinsbeiträgen
-          Erstattung von Kosten der Musikschule, Kursgebühren der Volkshochschule usw.
Gut erst einmal, denn somit würde man auch dem Bildungs- und Teilhabegesetz mit geringen bürokratischen Hürden zu einer dringend nötigen besseren Umsetzung verhelfen.
Der freie Eintritt ins Mucher Hallenbad lässt sich damit aber nicht realisieren, so dass für die Linke. Much das nicht weit genug greift. Da eine Eintrittsbefreiung immer auch ein Problem der Legitimierung aufwirft, schlagen wir vor einerseits den Berechtigtenkreis des Mucher Passes entsprechend zu erweitern, so dass zumindest der 50%-Nachlass beim Hallenbadbesuch gesichert ist und zusätzlich Inhabern des MobilPasses der Rhein-Sieg-Verkehrsbetriebe, den diese in Umsetzung des kreisweiten Sozialtickets verwaltungstechnisch bereits organiseren, eine gänzliche Eintrittsgeld-befreiung zu gewähren. Das würde zumindest keinen weiteren Verwaltungsaufwand generieren und könnte durch eine kleine Änderung in der Gebührenordnung für das Hallenbad auf den Weg gebracht werden.
                   
Gerd Binder Gemeindevertreter Gemeinde Much Fraktionsmitglied Die Linke im LVR (SkB im Rechnungsprüfungsausschuss) st.v. SkB im Finanzausschuss im Kreistag Rhein-Sieg

10 Jahre Hartz IV – ein Armuts-Zeugnis

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Ein Fazit von Gerd Binder, Much im Febr. 2012

In diesem Monat jährt sich die Einsetzung der Hartz IV – Kommission zum 10. Mal. Zeit also für einen Rückblick und einen Ausblick.

Dr. Christoph Butterwege, der gerne als Kölner Armutsforscher bezeichnet wird, antwortet in einem Interview der NRZ auf deren provokante Fragen wie folgt:

Zehn Jahre nach Einsetzung der Hartz-Kommission ist die Zahl der Arbeitslosen deutlich gesunken. Sind die Hartz-Reformen eine Erfolgsgeschichte, Herr Butterwegge?

Nein. Die Hartz-Gesetze haben das Problem der Arbeitslosigkeit keiner Lösung zugeführt. Ob der Rückgang der Arbeitslosigkeit mit den Reformen zusammenhängt, ist äußerst fraglich. Die gute konjunkturelle Entwicklung hat dazu erheblich mehr beigetragen. Zudem ist die Statistik geschönt worden. Ein-Euro-Jobber, Über-58-Jährige ohne Vermittlungschance und Menschen, die private Arbeitsvermittler aufsuchen, tauchen darin seither nicht mehr auf. Das erklärte Ziel der Hartz-Kommission war, Arbeitslose schneller zu vermitteln. Die durchschnittliche Dauer von Arbeitslosigkeit ist aber nicht gesunken.

Vor den Reformen galt Deutschland als kranker Mann Europas. Jetzt ist Deutschland Motor wirtschaftlicher Entwicklung. Die Hartz-Reformen haben Vorbildcharakter. So ganz verkehrt können sie doch nicht gewesen sein.

Arbeit und die Verwaltung der Arbeitslosigkeit sind billiger geworden. Der Niedriglohnsektor ist deutlich ausgeweitet worden. Unternehmer, die Dumpinglöhne zahlen, werden durch aufstockende Leistungen für Geringverdiener staatlich subventioniert. Das war meines Erachtens die Hauptintention der Reformer: Man wollte die Löhne senken, um international noch wettbewerbsfähiger zu werden. Das wurde erreicht, hat jedoch südeuropäische Länder, die dadurch ihren wichtigsten „Standortvorteil“ verloren, in die Schuldenkrise getrieben. Außerdem haben die Hartz-Reformen zu einer US-Amerikanisierung des Arbeitsmarktes beigetragen.

Was ist so schlecht daran?

Quantitativ hat sich der Arbeitsmarkt verbessert, qualitativ hat er sich hingegen deutlich verschlechtert. Für den Sozialstaat und die auf ihn angewiesenen Menschen haben die Hartz-Gesetze verheerende Folgen gehabt. Mit den rot-grünen Reformen wurde eine Rutsche in die Armut errichtet. Mit der Arbeitslosenhilfe wurde erstmals seit 1945 eine für Millionen Menschen existenziell wichtige Transferleistung gestrichen und zugleich das Prinzip der Lebensstandardsicherung außer Kraft gesetzt. Für Familien war besonders der Wegfall einmaliger Leistungen und Beihilfen bitter. Vor den Hartz-Gesetzen lebten eine Million Kinder auf Sozialhilfeniveau, bald nach ihrem Inkrafttreten 2004/05 waren es fast doppelt so viele. Auch erwies sich das Versprechen des „Förderns und Forderns“ als bloßer Werbeslogan der Regierung.

Inwiefern?

Die Maßnahmen zur beruflichen Weiterbildung, also zur Qualifizierung von Arbeitslosen, wurden nach Einsetzung der Hartz-Kommission stark zurückgefahren. Zwar darf man Eigeninitiative und Selbstverantwortung von den Betroffenen verlangen. Aber Vermittlungshindernisse wie Suchtprobleme oder die Entwöhnung vom Arbeitsalltag sind durch Druck einfach nicht behebbar. Repression und Schikanen haben jedoch überhandgenommen.
Wie haben die Hartz-Reformen das gesellschaftliche Klima in Deutschland verändert?

Das sozialpolitische Klima in Deutschland hat sich deutlich verschlechtert, die soziale Schieflage zugenommen. Die Stimmung im Land ist gedrückter geworden, die Angst vor dem sozialen Abstieg hat auch bürgerliche Schichten erreicht. Das bedroht am Ende die Demokratie.

So weit die klaren Worte vom Professor – der übrigens aktuell von Der Linken als Gegenkandidat zum GaUcK (Größter anzunehmender Unfall christlich-liberaler Klüngelpolitik)  ins Gespräch gebracht wird.

Hier ein paar Fakten zum Thema aus unserem Bundesland NRW, die einzeln betrachtet schon Bände sprechen…und erst Recht im Gesamtbild deutlich machen, dass eine Verharmlosung der prekären Lage der Betroffenen – wie sie immer im Boulevard gerne vorgenommen wird – nun aber gerade überhaupt nicht angebracht ist:

Unter dem Motto „Weg mit HARTZ I – IV“ hat eine Initiative der Bremer Linken den Aufruf gestartet: Zehn Jahre sind genug! Hartz IV muss weg! und eine Protestkundgebung und einen Aktionstag vor der Bremischen Bürgerschaft am 22.2.2012 durchgeführt.

Hier der Einladungstext, der vor allem auf die arbeitsmarktpolitischen Folgen fokussiert:

Vor genau zehn Jahren wurde von der damaligen rot-grünen Regierung um Kanzler Schröder die sogenannte Hartz-Kommission eingesetzt. Diese entwickelte die entscheidenden Grundlagen für den bis dahin schärfsten Angriff auf die Errungenschaften des Sozialstaats und dessen massiven Abbau durch die Hartz I.-IV.-Gesetze. Durch den Rückzug des Staats aus seiner sozialen Verantwortung wurden Millionen von Menschen in Armut gestürzt, wurden Millionen von Menschen von der Teilhabe am gesellschaftlichen und kulturellen Leben ausgeschlossen – Jüngere ohne Ausbildung, Ältere ohne Arbeit, Kinder, Langzeiterwerbslose, Alleinerziehende, Frauen.

Zehn Jahre Hartz IV sind zehn Jahre Armut und Ausgrenzung per Gesetz. Zehn Jahre Hartz IV sind zehn Jahre der Angriffe auf Löhne und Sozialstaat. Entgegen aller Versprechungen hat Hartz IV nicht zu mehr Arbeitsplätzen geführt, von denen Menschen leben können. Ganz im Gegenteil. Hartz IV hat vor allem zu einer krankhaften Ausweitung prekärer Jobs geführt: zu Minijobs, Teilzeitarbeit, Leiharbeit, befristeter Beschäftigung, Ein-Euro-Jobs.

1,4 Mio. Menschen verdienen trotz Erwerbsarbeit so wenig, dass sie zusätzlich Hartz IV beziehen müssen. In Bremen sind es bereits 19.000 Erwerbstätige. Mindestens ebenso viele hätten einen Anspruch auf aufstockendes ALG II, wissen es aber nicht oder wollen sich den Schikanen des Hartz-IV-Systems nicht aussetzen. Daneben werden Erwerbslose mittels Sanktionen gezwungen jede noch so unzumutbare Arbeit anzunehmen. Und die, die noch Arbeit haben, wissen: “Wenn ich meinen Job verliere, droht mir nach kurzer Zeit der Absturz in die Armut.” Hartz IV hat das Leben in Deutschland vergiftet und zu einer Kultur der Angst geführt. Auch deshalb muss Hartz IV weg.

Der 22. Februar 2012 ist also ein ganz besonderer Jahrestag für die Opfer der Hartz-Gesetze. Wie es der Zufall will, steht am Jahrestag der Einsetzung der Hartz-Kommission ein Antrag zur Einführung eines „Landesmindestlohngesetzes“ auf der Tagesordnung der Bremischen Bürgerschaft. Vorgelegt ausgerechnet von den rot-grünen Verursachern der unsäglichen Hartz-Gesetze und damit der Hauptverantwortlichen für den zerstörerischen Abbau des Sozialstaats. Noch 2005 tönte der ehemalige SPD-Kanzler Gerhard Schröder auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos: “Wir haben einen der besten Niedriglohnsektoren aufgebaut, den es in Europa gibt.” DIE LINKE sagt: Auch ein Landesmindestlohn von 8,50 Euro reicht weder zu einem menschenwürdigen Leben noch beseitigt er die indirekte Subventionierung von Unternehmen im Niedriglohnbereich, weil damit viele Menschen weiterhin auf ergänzende Hartz IV-Leistungen angewiesen bleiben. Deshalb fordert DIE LINKE einen flächendeckenden Mindestlohn von 10 Euro.

Damit ist nun so ziemlich alles gesagt, was zu sagen ist. Im Ausblick wird dieses Thema nicht nur ganz entscheidend das soziale Klima in Deutschland bestimmen, sondern auch das Wohl und Wehe unserer Partei. Denn neben all den wichtigen Themen wie Energiewende, Friedens- statt Kriegspolitik, Anti-Nazi-Politik und Antirassismus-Politik, Finanzregulierung, Frauenpolitik, Ökologie, Netzpolitik und vieles mehr ist Die Linke angetreten als Fürsprecher für von Hartz IV-Betroffenen und Kämpfer für eine sozial gerechte Gesellschaft. Lassen wir hier nach oder lassen ab hier klare Kante zu zeigen, dann machen wir uns als oppositionelles Korrektiv komplett überflüssig, von Mit-Regierungs-Träumereien ganz abgesehen.

 

Gerd Binder

Gemeindevertreter Gemeinde Much
Fraktionsmitglied Die Linke im LVR
(SkB im Rechnungsprüfungsausschuss)
st.v. SkB im Finanzausschuss im Kreistag Rhein-Sieg

Fortschreitende Obdachlosenhilfe gegen die Kälte.

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Am 09.02.2012 und 15.2.2012 kamen erneut Mitglieder der Siegburger und Mucher Linken zusammen, um die Obdachlosen bei ihrem täglichem Kampf gegen die Kälte zu unterstützen.

Die eingegangenen Spenden stiegen auf über 500 € an. Während der Verteilaktion traf man auf viele bereits bekannte Gesichter. Es wurden Decken, Jacken, Socken, Handschue und Kekse verteilt. Vor einer Tafel, die kostenloses Essen an die Bedürftigen verteilte, trafen die Mitglieder der LINKEN auf die größte Gruppe der Hilfsbedürftigen. Die mitgebrachten Sachen waren schnell vergriffen.

Das Don-Bosco-Haus wurde ebenfalls mit einer weiteren Spende bedacht.

Weitere Termine sind in Planung. Wer noch spenden möchte verwendet bitte die im Impressum angegebene Kontonummer mit dem Verwendungszweck “Kälteaktion”. An dieser Stelle möchten wir uns auch herzlich bei den Firmen Roller in Wiehl und MacGünstig in Drabenderhöhe bedanken. Beide Firmen haben uns zusätzlich mit Sachspenden (Decken, Fleecejacken und Mützen) geholfen. Vielen Dank dafür!

Wer uns körperlich oder mit Sachspenden unterstützen will wendet sich bitte an Kim Opitz.

Einladung zum Partei-Stammtisch im April

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Hiermit laden wir alle Mitglieder, Freundinnen und Freunde, sowie alle Interessierten von DIE LINKE. Much zum April-Stammtisch ein!

Achtung! Neuer Ort!

Wir treffen uns am Freitag, den 13. April 2012 ab 19:00 Uhr im “Grill + Pizza PALAST” in Much (Hauptstrasse).

Wir besprechen die aktuelle Politik aus dem Rat und den Ausschüssen von Much, Themen aus dem Rhein-Sieg-Kreis, ebenso wie das Geschehen aus Bund und Ländern. Dabei tauschen wir unsere Ideen aus, wie eine soziale und gerechte Politik in die Tat umgesetzt werden kann.

Wer sich beteiligen oder uns einfach mal kennen lernen möchte, kommt vorbei und setzt sich zu uns!
Unsere Sitzungen sind öffentlich und wir freuen uns über jeden Gast.

Herzlichst,
DIE LINKE. Much

Wer war zuerst dafür… Neues aus dem Mucher Gemeinderat

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Als Besucher der gestrigen Gemeinderatssitzung musste man sich ein wenig wundern. Nicht der enorme Anstieg des Haushaltsdefizits im Haushaltsplan 2012 auf über 3,7 Mio € war der Stein des Anstoßes, sondern ein Disput zwischen Herrn Erwin (Grüne) und Herrn Iffland (SPD). Während CDU und FDP schmunzelnd als Zuschauer zuhörten, bezichtigte sich das Duo Erwin/Iffland gegenseitig der Lüge zu den Themen:

- wer,wann, und wo Mitglied der Grünen gewesen sein könnte (Höller)…
- wer den Mensaumbau gewollt hat oder nicht…
- wer schon immer für eine Gesamtschule war…
-…

Als jemand der in der “vor-Linken Zeit” immer dem “Günen/SPD” Lager zugetan war fühlte ich mich gestern in einem schlechten Film. Haben wir in Much keine anderen Probleme? (siehe die obigen 3,76 Mio €)

Was sollte auch die Diskussion um den Zeitpunkt einer Forderung nach der Gesamtschule? Schließlich war es die Linke in Much die selbst beim größten Hype um die Gemeinschaftsschule immer die Forderung vertreten hat, dass die Gesamtschule das anzustrebende Ziel ist und nicht die Gemeinschaftsschule.  ;-) (siehe auch hier: http://www.unserort.de/Much/nachrichten/Angeregte+Diskussion+bei%3A+%E2%80%9EEine+gute+Schule+f%C3%BCr+Alle%E2%80%9C-4d6bfc10306dd0bfae02.shtml).

Überhaupt fand ich persönlich die gestrige Gemeinderatssitzung ein wenig merkwürdig giftig. Da wurden zwei sehr gut gemeinte Vorschläge der Grünen zerlegt als wären wir mitten im Wahlkampf. Zumindest beim zweiten Antrag zum Ausloben eines Preises von 500€ für Schaffung barriererfreier Räume, hätte ich mir gewünscht die Grünen hätten zuvor mit uns Linken gesprochen. So hätten wir vielleicht schon im Vorfeld die Finanzierung klären können (warum kein gemeinsamer “rot/grüner” Preis zusammen mit dem Behindertenbeauftragten Herrn Buchholz? Die 500 € Preisgeld im Jahr hätten wir auch ohne Gemeinde zusammenbekommen und die Presse hätte sicher auch berichtet). Jetzt soll der Vorschlag in die Haushaltsberatungen und bei 3,76 Mio. kann ich mir denken was rauskommt….

 

KFZ MUCH: Neujahrsdisko

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Tanzen…lachen…quatschen…feiern…Spaß haben

 

Und es geht weiter und weiter und weiter in der „Disco Vierjahreszeiten

für Menschen mit und ohne Behinderung ab 16 Jahren

am

20.01.2012

 

um 19.00 Uhr

 

Zur Neujahrsdisco

 

Inklusive einer kleinen Überraschung zum Start in das neue Jahr

 

Eintritt: 2,-€

im

Kultur und Freizeit Zentrum Much

Klosterstraße 4a, 53804 Much

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Lebenshilfe Rhein-Sieg e.V. in Kooperation mit KFZ Much

Infos unter: 0 22 45 – 915 8-22 oder 0172 – 257 867 6

Bezirksregierung gibt grünes Licht für Gesamtschule Much/Ruppichteroth

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Quelle: Ratsblatt.de

Heute am 17.01.2012 fanden Gespräche zwischen Alfred Haas (Bügermeister Much), Mario Loskill (Bürgermeister Ruppichteroth) und der Bezirksregierung in Köln statt. Das Ergebnis ist erfreulich für die beidem Kommunen: Die Genehmigung für die Errichtung der gemeinsamen Gesamtschule wird erteilt. Damit beginnt die Anmedefrist für die Schule am 13.02.2012. Sie endet voraussichtlich am 02.03.2012. Normalerweise ist eine Anmeldefrist von zwei Wochen vorgesehen. Bei Schulneugründungen kann diese jedoch auf drei Wochen verlängert werden.

Am Samstag dem 11.02.2012 findet ein Tag der offenen Tür der Gesamtschule Much / Ruppichteroth statt, zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind.

Gemeindevertreter Frank Kemper, DIE LINKE dazu „Endlich werden gleiche Chancen für alle SchülerInnen auch in Ruppichteroth und Much möglich. Daneben ist es aber auch, insbesondere für Ruppichteroth, wichtig auch in Zukunft eine weiterführende Schule anbieten zu können.“

 

“Tag der offenen Tür der Gesamtschule Much/Ruppichteroth”

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Bitte vormerken:

“Tag der offenen Tür der Gesamtschule Much/Ruppichteroth” am Samstag, den 11. Februar 2012

Weitere Infos in Kürze

Einladung zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

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Quelle: Much.de

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!

Seit 1996 ist der 27. Januar der „Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus“.

Der damalige Bundespräsident Roman Herzog wollte mit der Ausrufung dieses Tages die nachhaltige Bedeutung der Erinnerung an das Grauen des Dritten Reiches markieren. Der 27. Januar soll, wie es Roman Herzog in seiner damaligen Rede vor dem Deutschen Bundestag ausdrückte, als zentraler Gedenktag “aus der Erinnerung immer wieder lebendige Zukunft werden lassen.”

Die Gemeinde Much und die Mucher Kirchengemeinden laden Sie auch in diesem Jahr wieder ein, zum Nationalen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus zu einem Moment des Gedenkens zusammen zu kommen.

Wir treffen uns am
Freitag, dem 27. Januar 2012

um 18.00 Uhr

an der Gedenkstele Walkweiher
an der Marienfelder Straße (hinter den Parkplätzen der Einkaufszentren), um uns unseren Verpflichtungen aus der Vergangenheit zu erinnern, aber auch um im Erinnern zugleich die Aufgaben der Gegenwart und Zukunft ins Auge zu fassen.

Wir freuen uns, mit Ihnen gemeinsam die Gelegenheit des Gedenkens wahrzunehmen.
Alfred Haas
Bürgermeister

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