Die Zahl der Zweitjobber wächst
Quelle: Ksta.de
Ein Job reicht für viele Menschen offenbar nicht zum Leben: Rund jeder siebte Erwerbstätige (15 Prozent) in Deutschland hat einen Nebenberuf. Das hat eine repräsentative Forsa-Umfrage ergeben.
Kommentar eines Lesers (Olean) vom Ksta.de zum Thema:
…Der DAX stürmt alten Höhen entgegen & die kommende Berichtssaison wird gute Unternehmensgewinne zeigen, Politiker schmeißen hin und gehen gutdotiert in Frühruhestand, Dumpinglöhne sind in vielen Bereichen die Regel und legal, viele Menschen haben mit Leiharbeit, Minijobs und befristeten Verträgen kaum eine vernünftige & tragfähige Lebensperspektive, Krankenkassenkosten und Rentenbeiträge gehen vermehrt zu Lasten der Arbeitnehmer und unsere europäischen Nachbarn sind sauer, weil wir ihnen mit unseren Dumpinglöhnen die Arbeit wegnehmen…
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen! Den ganzen Artikel finden Sie hier.
Aus für Westerwelle?
Quelle: Der Freitag – Tom Strohschneider – www.freitag.de
…Liberale sägen am Stuhl von Westerwelle. Um Inhalte geht es dabei nicht. Die Volte macht den Kampf gegen schlechtes Image zum eigentlichen Ziel von Politik…
Guido Westerwelle für alles und jeden verantwortlich zu machen kommt bei der FDP schwer in Mode. Auf den Gedanken, dass es auch an der fehlgeleiteten Politik des Lobbyismus und an dem ständigen Gerede über Sozialabbau liegen könnte, kommen nur wenige Kritiker von Westerwelle. Der Mann ist kein Sympathiewunder – aber das war er auch noch nie – den Niedergang der neuerdings 3% Partei FDP allein Westerwelle in die Schuhe zu schieben ist vielleicht einfach, richtig ist es deswegen nicht. Fakt ist, die FDP wegen Westerwelle zu wählen ist genauso blödsinnig wie die FDP wegen Westerwelle nicht zu wählen. Die Inhalte dieser Partei stehen halt nur für 3-5% der deutschen Bevölkerung – Tendenz fallend. Alle anderen Wähler der FDP bei der Bundestagswahl haben entweder nie einem Funktionsträger der FDP zugehört, nie ein Wahlprogram überflogen oder waren Protestwähler. Nur manchmal, liebe FDP, manchmal lernt selbst ein Wähler noch etwas dazu… Und dann passiert das, was gerade jetzt mit der FDP passiert.
Mehr Infos finden Sie auch hier.
Zeitarbeit: Ungleichheit besteht fort
Castor-Transport rollt durch Deutschland
Quelle: Ksta.de
Die rund 90 Kilo schwere Plutoniumfracht mache diesen Castor-Transport “besonders gefährlich”, warnte der Landesgeschäftsführer des BUND Baden-Württemberg, Berthold Frieß. Plutonium sei extrem giftig, krebserregend und in der Natur kaum vorhanden. Es diene als Grundstoff für die Atomwaffenproduktion und könnte als “schmutzige Bombe” eingesetzt werden.
Weitere Infos hier.
Radioaktive Flüssigkeit verdoppelt
Quelle: Ksta.de
Das Atommülllager Asse wieder immer mehr zum Sicherheistrisiko: Innerhalb von nur sechs Monaten hat sich die radioaktive Flüssigkeit, die in den einsturzgefährdeten Lagerkammern aufgefangen werden muss, verdoppelt.
Zur Zeit rollt der nächste Castor Transport Richtung Deutschland. Hier die weiteren Infos.
Hartz-Reform droht zu scheitern
Quelle:ksta.de
Schwarz-Gelb hat am Freitag keine Mehrheit im Bundesrat, um die umstrittene Reform von Hartz IV auf den Weg zu bringen. Merkels Kabinett fehlen die Stimmen des Saarlands, obwohl dort ihre CDU in der Regierung sitzt.
Selbst wenn die Reform im Bundesrat scheitert – Hartz IV bleibt! Ein menschenwürdiges Leben wird weiter verweigert! Weitere Infos lesen Sie hier.
Castor-Transport vor Verladung
Quelle: Ksta.de
Der Castor-Transport von Cadarache in Südfrankreich nach Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern steht kurz bevor. Wie der Nachrichtenagentur dapd bekannt wurde, sollten Lastwagen mit den hoch radioaktiven Castoren offenbar spätestens am Montagabend von Cadarache zum rund 30 Kilometer entfernten Güterbahnhof nach Aix-en-Provence fahren. Dort werden die Behälter mit einem Spezialkran auf Waggons verladen.
Weitere Infos finden Sie hier.
Tornado-Aufklärer zurück in Deutschland
Quelle: spiegel-online, Matthias Gebauer
Nach 4500 Flügen über dem Hindukusch sind die Bundeswehr-Tornados zurück in Deutschland. Verteidigungsminister Guttenberg lobte die Aufklärungs-Mission. Dass die Jets bald als Kampfflieger nach Afghanistan zurückkehren könnten, schloss er ganz bewusst nicht aus.
Es bleibt zu hoffen, dass dies der letzte Einsatz gewesen ist. Mehr zum Thema bei spiegel-online.
Fundstück der Woche zum Thema Winterreifenpflicht
Auf meiner Suche nach Winterreifen für meinen Sohn bin ich bei Ebay auf folgende Auktion gestoßen. Treffender hätte man das Thema Winterreifenpflicht nicht beschreiben können.
4 Winterreifen 155 / 70 R13 75 T Marke Hankook „Icebear“ auf Twingo Felge, 2 x DOT 2006, 2 x DOT 2106, Profiltiefe 6 – 7 mm. Original Radschrauben sind auch vorhanden.
Die Reifen sind in der 20 + 21 Kalenderwoche gebaut worden, also ziemlich genau zum Frühlingsanfang im wunderschönen Jahre 2006, wo eh alles noch besser war. Wir hatten zwar schon Angie als Kanzlerin, aber erst seit 5 Monaten, es bestand noch Hoffnung. Heute wissen wir es zwar besser, können aber nix dran ändern. Immerhin hilft mir die jetzige Regierung hier die alten Schlappen loszuwerden, durch eine Vereinfachung und für jedermann verständliche Formulierung (Zitat Ramsauer) des § 2 Abs. 3a StVO, im Allgemeinen Winterreifenpflicht genannt:
„Bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte darf ein Kraftfahrzeug nur mit Reifen gefahren werden, welche die in Anhang II Nr. 2.2 der Richtlinie 92/23/EWG des Rates vom 31. März 1992 über Reifen von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern und über ihre Montage (ABl. L 129 vom 14.5.1992, S. 95), die zuletzt durch die Richtlinie 2005/11/EG (ABl. L 46 vom 17.2.2005, S. 42) geändert worden ist, beschriebenen Eigenschaften erfüllen (M+S-Reifen)…“
Na, kapiert doch jeder sofort! Wenigstens diejenigen, die diese EG Richtlinie 38/23/EWG begriffen haben, und dass haben mit Sicherheit noch nichtmal diejenigen, die sie abgesegnet haben! Dabei steht dort eigentlich nur ,dass wenn z. B. in Malta ein technisch hoch entwickelter Reifen eines 3 Mann starken renommiertem Herstellers aus dem Hinterland von Usbekistan zulässt, muss der Reifen auch in den anderen Eu-Ländern zugelassen werden. Und in der Richtlinie 2005/11/EG wird ganz kritisch zugelassen, dass die Labore des Herstellers (der Reifen) ihre Produkte selber prüfen und abnehmen! Ist doch praktisch, spart Arbeit, bleibt den eigentlichen Prüfern mehr Zeit für die wichtigen Dinge im Leben, z. B den Abschlag beim Golf endlich mal zu perfektionieren.
Das M+S zwar keine geschützte Bezeichnung für Winterreifen ist, haben unsere Hochgebildeten Volksvertreter zwar noch nicht mitbekommen, aber in Bayern wo der Herr Ramsauer ja herkommt, ist ja eh alles anders. Ich selbst hatte schon mal Reifen der Edle-China Premiumklassenmarke Wanli wo M+S draufstand, die aber reine Sommerreifen waren.
Frei nach dem Motto “Humor ist wenn man trotzdem lacht”!
Z. Zt. zu finden bei Ebay.de