Bildung

“Tag der offenen Tür der Gesamtschule Much/Ruppichteroth”

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“Tag der offenen Tür der Gesamtschule Much/Ruppichteroth” am Samstag, den 11. Februar 2012

Weitere Infos in Kürze

32. Mucher Sonntagswort

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…und noch ein Artikel zu Wulff

Also das muss man sich wirklich gut überlegen: schreibe ich auch mal etwas zu dem Thema Bundespräsident Wulff? Seit Wochen liefert er die Headlines in den Boulevard-Gazetten, aber auch in den als seriöser geltenden Medien wie Spiegel, Focus, Hamburger Abendblatt, FAZ usw. Dazu kommen tägliche Statements aus allen Parteien in alle Richtungen. Es gibt laute Rücktrittsforderungen und meist leisere Solidaritätsbekundungen. Viele wollen erst noch abwarten und hoffen auf die heilende Kraft der Zeit. Andere wiederum starten Umfragen und fragen nun das Volk (als hätte man es damals bei der Wahl gefragt). Laut ZDF-Politbarometer sind 50% für einen Rücktritt, 44% für einen Verbleib. 72% halten jedoch den Bundespräsidenten für im Amt beschädigt und mindestens ebenso viele wollen, dass ein nächster Bundespräsident (oder eine Bundespräsidentin) direkt vom Volk gewählt wird.

Wie sieht man die Wulff-Affäre eigentlich außerhalb von Deutschland? In den USA, in Frankreich und in Großbritannien wird sie kaum wahrgenommen. In England schaffte es auch eine 500000 € Meldung auf die Titelseite, es ging aber nicht um Wulffs Immobilienkredit, sondern um den Schweizer Zentralbankpräsidenten Philipp Hildebrand, dessen Frau kurz vor der Abwertung des Schweizer Franken allzu
gewinnbringend mit Devisen spekuliert hatte. Frankreich hat mit Juppé einen vorbestraften Außenminister und Ex-Präsident Chirac hatte seinerzeit bis zu sieben Ermittlungsverfahren gegen sich laufen. Und Italien? Aber hallo, da kann man nur müde lächeln ob der Peanuts, um die man sich hierzulande echauffiert angesichts eines gewissen Signore Berlusconi, den man gerade mühsam aus seinem missbrauchten Amt gedrängt hat.

Gerade heute kommt ein neuer Vorwurf auf aus dem Jahr 2008, als er als Niedersachsens Ministerpräsident zwei Nächte im „Bayerischen Hof“ in München verbracht hatte und von einem Berliner Filmproduzenten einen Zuschuss von 200 € pro Nacht für eine Luxussuite erhielt, wovon Wulff allerdings wohl gar nichts wusste.
Wulff hatte mit seiner Frau erstmalig auch das Oktoberfest besucht. Der Besuch hatte also einen deutlichen privaten Charakter. Mal abgesehen von den nun wirklich niedrigen Summen, um die es hier geht, frage ich mich eher, was die zuständige Rechnungsprüfung im Land zu sagen hat, was die Abrechnung solcher gemischt privater und offizieller Besuche angeht. Ich will hiermit auch hauptsächlich darauf
hinweisen, dass mittlerweile eine regelrechte Hetz- und Treibjagd statt findet. Jeder neue Vorwurf und leider auch jeder Scheinvorwurf bringt neue Zeilen und Spalten auf den ersten Seiten. Das ist das Gesetz der Journaille. Das kann Politiker und andere Promis treffen und schon manche haben unter derartigen Attacken psychische Verletzungen erlitten und sich nicht wieder erholt. Da muss man auch mal ganz klar
einen mahnenden Finger in Richtung Journalisten erheben.

Doch zurück zu Wulff und seiner Rolle in der Affäre. Lange Zeit galt er als Vorzeigepräsident und machte eine gute Figur in der Repräsentation im Inland und im Ausland. Dies ist seine Hauptaufgabe. Darüber hinaus soll er in Reden Stellung nehmen zu wichtigen aktuellen Themen und ein Mahner sein, wenn etwas aus dem Ruder zu laufen droht. Voraussetzung dafür ist eine souveräne Integrität und absolute Unabhängigkeit. Diese soll ihm durch ein großzügiges Einkommen auch über die Amtszeit hinaus garantiert werden. So erhält er ja – selbst bei eigenem Rücktritt – eine lebenslange Pension von 200000 € pro Jahr. Und jetzt sind wir eher wieder beim eigentlichen Thema. Wir alle kennen auch die Summen, die abgedankte
Manager erhalten, bzw. sich selbst genehmigen. Da geht es regelmäßig um Millionenbeträge. Da kommt sich selbst ein Bundespräsident als Almosenempfänger vor. Genauso scheinen sich andere Führungspersonen aus der Politik zu fühlen, wenn sie nach Ende ihrer Amtszeit schnurstracks in die Aufsichtsräte der Konzerne
wechseln, die sie vorher noch überwachen sollten.
Im Neuen Testament schreibt Apostel Paulus an Timotheus von der Gier als die Wurzel allen Übels (avaritia radix omnium malorum) und über die Jahrhunderte nahm es Luther in seinem Kampf gegen Obrigkeit und Kirche diese Erkenntnis ebenso auf wie zur großen Inflation zu Beginn des 30jährigen Krieges und bis hin zu den Krisen der Neuzeit.

Das scheint mir der wirkliche Knackpunkt auch zum Thema Wulff-Affäre zu sein. Das ist es auch, was die Öffentlichkeit, die normalen Bürger, am meisten stört. Ich weiß mittlerweile auch nicht mehr, ob ich nun für einen sofortigen Rücktritt plädieren soll – zuviel stört mich an den gesamten Vorgängen im Umfeld. Sicher ist nur, dass die Aufklärungsversuche kläglich gescheitert sind und noch mehr Öl ins Feuer gegossen haben. Welche Rollen dabei die Berater, der Sprecher und die Anwälte spielen, ist mir auch noch unklar und dann gibt es da auch noch meine Haltung, dass jemand auch eine Chance haben muss zur Wiedergutmachung, zur Umkehr, zur Buße. Dazu braucht es aber auch eine Erkenntnis, Fehler gemacht zu haben; das ist mir bei Christian Wulff viel zu wenig ausgeprägt. Aber jetzt mit Steinen zu werfen, mag ich auch nicht.

Es ist jetzt Zeit, von der Einzelperson Christian Wulff den Bogen zu spannen zu allen politischen Repräsentanten und Verantwortlichen. Die allermeisten von uns stehen aktuell nicht in der Gefahr, ihre Macht missbrauchen zu können. Dennoch sage ich mir, auch im Kleinen kann ich den Anfängen währen. Nur wenn ich mir der Gefahren bewusst bin, bin ich gewappnet. Dann kann ich auch darauf hinweisen, wenn mir die Macht Einzelner scheinbar zu groß wird. Dann kann ich auf Transparenz pochen, wo mir zu viel verschleiert wird. Dann kann ich für Mäßigung plädieren, wo Ungleichheit entsteht und Solidarität verlustig geht. Und da gibt es genug aktuelle Betätigungsfelder. Da gilt es die immer schneller wachsende Schere von Habenden und Nicht-Habenden zu durchbrechen, die Teilhabe von Menschen mit körperlichen, psychischen und sozialen Handicaps zu fördern und der Zerstörung des gesunden Gleichgewichts von Mensch, Tier und Umwelt auf allen Ebenen entgegen zu wirken.
Genug zu tun also und da ist es auch egal mit welchem Bundespräsidenten.

Einladung zum Partei-Treffen im März

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Hiermit laden wir alle Mitglieder, Freundinnen und Freunde, sowie alle Interessierten von DIE LINKE. Much zum März-Treffen ein!

Wir treffen uns am Freitag, den 9. März 2012 ab 19:00 Uhr im Mensa-Sitzungsraum der Mucher Gesamtschule (Schulstr. 12-14, Neben-Eingang hinter dem Schwimmbad).

Wir besprechen die aktuelle Politik aus dem Rat und den Ausschüssen von Much, Themen aus dem Rhein-Sieg-Kreis, ebenso wie das Geschehen aus Bund und Ländern. Dabei tauschen wir unsere Ideen aus, wie eine soziale und gerechte Politik in die Tat umgesetzt werden kann.

Wer sich beteiligen oder uns einfach mal kennen lernen möchte, kommt vorbei und setzt sich zu uns!
Unsere Sitzungen sind öffentlich und wir freuen uns über jeden Gast.

Herzlichst,
DIE LINKE. Much

Einladung zum Partei-Stammtisch im Dezember

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Hiermit laden wir alle Mitglieder, Freundinnen und Freunde, sowie alle Interessierten von DIE LINKE. Much zum Dezember-Stammtisch ein!

Wir treffen uns am Freitag, den 14. Dezember 2012 ab 19:00 Uhr im FIT-Hotel in Much-Berghausen.

Wir besprechen die aktuelle Politik aus dem Rat und den Ausschüssen von Much, Themen aus dem Rhein-Sieg-Kreis, ebenso wie das Geschehen aus Bund und Ländern. Dabei tauschen wir unsere Ideen aus, wie eine soziale und gerechte Politik in die Tat umgesetzt werden kann.

Wer sich beteiligen oder uns einfach mal kennen lernen möchte, kommt vorbei und setzt sich zu uns!
Unsere Sitzungen sind öffentlich und wir freuen uns über jeden Gast.

Herzlichst,
DIE LINKE. Much

Einladung zum Partei-Stammtisch im Oktober

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Hiermit laden wir alle Mitglieder, Freundinnen und Freunde, sowie alle Interessierten von DIE LINKE. Much zum Oktober-Stammtisch ein!

Wir treffen uns am Freitag, den 12. Oktober 2012 ab 19:00 Uhr im FIT-Hotel in Much-Berghausen.

Wir besprechen die aktuelle Politik aus dem Rat und den Ausschüssen von Much, Themen aus dem Rhein-Sieg-Kreis, ebenso wie das Geschehen aus Bund und Ländern. Dabei tauschen wir unsere Ideen aus, wie eine soziale und gerechte Politik in die Tat umgesetzt werden kann.

Wer sich beteiligen oder uns einfach mal kennen lernen möchte, kommt vorbei und setzt sich zu uns!
Unsere Sitzungen sind öffentlich und wir freuen uns über jeden Gast.

Herzlichst,
DIE LINKE. Much

Eine Schule für alle – ab 2012 auch in Much, Ruppichteroth und Windeck!

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eine schule für alle nrw„Wir stehen vor einem ‚historischen Umbruch‘ in der Schullandschaft des Rhein-Sieg-Kreises“, stellt die Kreissprecherin Eveline Beinersdorf fest. „Endlich wird dem Elternwunsch nach längerem gemeinsamem Lernen entsprochen. Alleine dieses Jahr wurden im Rhein-Sieg-Kreis 630 Kinder an den Gesamt- und den geplanten Gemeinschaftsschulen abgelehnt.“ image

Als OV-Sprecherin Much ergänzt Eveliene Beinersdorf:„Wir freuen uns sehr, dass unser Einsatz für die Umsetzung einer Gesamtschule, vor allem auch durch unser Ratsmitglied Gerd Binder, zu einem guten Ergebnis für die Kinder unserer Gemeinde geführt hat. Wir danken allen Parteien im Gemeinderat von Much und Ruppichteroth, dass Sie mit dieser Entscheidung über ihren ideologischen Schatten gesprungen sind und den Weg für gemeinsames modernes Lernen freigemacht haben.“ Die Linke. Much hatte schon früh die Abkehr von der Gemeinschaftsschule, bzw. den Gymnasiumsplänen hin zu einer Gesamtschule als einzige realistische Möglichkeit gefordert (siehe Artikel vom 1.3.2010 und Veranstaltung vom 28.2.2011 im Fit Hotel).

imageFrank Kemper, Ratsmitglied für DIE Linke in Ruppichteroth betont: "Schulen sind unser aller Zukunft. Schon seit Jahren fordert DIE LINKE ein angemessenes Gesamtschulangebot für den östlichen Rhein-Sieg Kreis. Das wurde mit dem Beschluss der Gemeinderäte von Much und Ruppichteroth vom 19.10.2011 auf den Weg gebracht. Damit wird den SchülerInnen voraussichtlich schon ab 2012 ein chancengleiches Lernen ermöglicht."

imageDer schulpolitische Sprecher der Kreistagsgruppe Michael Otter erinnert daran: „Unseren Dank gebührt den Eltern, die seit 2007 in Alfter, Siegburg und später in Sankt Augustin sich für ein längeres gemeinsames Lernen eingesetzt haben.“
Als Siegburger Ratsmitglied ergänzt Michael Otter: „Siegburg wird nächstes Jahr umgeben sein von einem öffentlichen und nicht religiös gebundenen Angebot zum gemeinsamen längeren Lernen. Da ist es Zeit, dass Siegburg dem nicht nachsteht. Sonst wird es auch für Siegburg heißen: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.“

 

Fotos: Ratsblatt.de

Konservative haben geringeren IQ

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Quelle: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/a-680956.html

 

In der National Longitudinal Study of Adolescent Health, deren Daten die Londoner Forscher nutzten, wurde auch nach der politischen Überzeugung der Jugendlichen gefragt. Jene, die sich als "very liberal" einstuften, was im Deutschen einer linken und linksliberalen Haltung entspricht, erreichten einen IQ von 106. Wer sich als "sehr konservativ" charakterisierte, hatte hingegen nur einen IQ von 95, schreiben die Forscher im Fachblatt "Social Psychology Quarterly".

 

Wir haben es ja schon immer geahnt Zwinkerndes Smiley….

Den ganzen Artikel bei Spiegel-Online finden Sie hier.

Bericht Vorstandswahlen im OV Much vom 3. 10. 2011

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Am 3. 10. 2011 hat DIE LINKE. des Ortsverbandes Much auf ihrer ordentlichen Mitgliederversammlung turnusgemäss einen neuen Vorstand gewählt.

Die bisherige Sprecherin Eveliene Beinersdorf wurde in ihrem Amt bestätigt.
Als neuer Geschäftsführer wurde Gero Knuth gewählt.
Zu Beisitzern wurden Kim Opitz und Martin Beinersdorf gewählt.

Wie man sieht, hat sich der Vorstand gegenüber seiner bisherigen Zusammensetzung personell verkleinert. Dies wurde vor den Wahlen einstimmig beschlossen, um die Arbeit des Vorstands effektiver gestalten zu können.

Der neue Vorstand hat sich bereits zu ersten Besprechungen getroffen und ist sich sicher, die bisherige gute Arbeit weiter fortzusetzen.

Wichtigste Themen- und Arbeitsfelder  für unsere Gemeinde sind die Unterstützung unseres Gemeindevertreters Gerd Binder, die Umsetzung und Fortentwicklung des Themas “Inklusion” vor Ort, die Forderung eines echten Sozialtickets im Kreis und das Verhindern von Werbeveranstaltungen der Bundeswehr an unseren Schulen (“Kein Werben fürs Sterben!”).

Natürlich gibt es noch viele weitere Themen, an denen wir dran bleiben.
Neben einzelnen Projekten wie z.B. der Ortsumgehung oder der Stromnetzkonzession, setzen wir uns natürlich weiterhin für eine sozial gerechte, ökologisch-fortschrittliche, pazifistische und transparente Politik auf allen Ebenen ein!

Allen Neugierigen und Interessierten, die denken ‘das ist genau das, was ich auch will!’, sei gesagt: Schaut einfach mal vorbei und redet mit! Unser monatlicher Stammtisch ist für alle offen und wir freuen uns auf neue Mitstreiter und Unterstützer!

Wer arm ist, bleibt arm!

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Quelle: Ksta.de

In Deutschland gelingt es immer weniger armen Menschen, wieder aus ihrer sozialen Notlage herauszukommen. Zugleich ist das Risiko gestiegen, arm zu werden. Dies belegt der neue „Datenreport 2011 – Sozialbericht für Deutschland“, der gemeinsam vom Statistischen Bundesamt und namhaften Sozialforschern herausgegeben wird. „Der Satz: „Einmal arm, immer arm“ gilt.

Hier können Sie den Sozialbericht herunterladen.

Schulkonsens verhindert gemeinsames Lernen

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Unterzeichnen Sie die Erklärung zu den geplanten Änderungen in der Landesverfassung und im Schulgesetz NRW!

Schulkonsens verhindert gemeinsames Lernen

Inklusion ist allgemeines Menschenrecht

Wir, Unterstützerinnen und Unterstützer des NRW-Bündnisses Eine Schule für alle, sind uns einig: Durch den sogenannten "Schulkonsens" mit den geplanten Änderungen in der Landesverfassung und im Schulgesetz wird die längst überfällige Schulentwicklung zum gemeinsamen Lernen in einer Schule für alle auf lange Sicht blockiert.

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