Artikel-Schlagworte: „Atomkraftwerke abwracken!“
Quelle: campact.de/antiatombonn.de
Am 26. Juli haben Anti-Atom-Aktive in Siegburg “Atom-Alarm” geschlagen – wie auch in rund 60 Wahlkreisen im ganzen Land. Lautstark und unüberhörbar machten sie Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) deutlich, dass die Menschen in seinem Wahlkreis keine längeren AKW-Laufzeiten wollen!
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Quelle: Campact.de
Bis Ende September will die Bundesregierung über die Zukunft der Atomkraft entscheiden. Doch unter den Bundestagsabgeordneten von Union und FDP wächst die Sorge, dass ihnen längere Laufzeiten daheim im Wahlkreis ordentlich auf die Füße fallen. Am kommenden Montag wollen wir auch in Siegburg dem Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen (CDU) deutlich machen, dass die Menschen in seinem Wahlkreis möglichst rasch aus der Atomkraft aussteigen wollen!
Vor seinem Wahlkreisbüro schlagen wir unüberhörbar Alarm – mit Trommeln, Töpfen, Rasseln und Pfeifen. Außerdem wollen wir Norbert Röttgen eine Erklärung gegen Atomkraft überreichen, die bereits über 150.000 Menschen unterzeichnet haben. Zeitgleich finden bundesweit vor rund 50 Wahlkreisbüros weitere Alarm-Aktionen statt.
Kommen Sie vorbei und unterstützen Sie die Aktion!
> Ort: Wahlkreisbüro von Dr. Norbert Röttgen, Wahnbachtalstr. 8, 53721 Siegburg
> Zeit: Montag, 26. Juli, 13.45 bis 14.30 Uhr
> Weitere Infos: http://www.campact.de/atom2/sommer/siegburg
Der Atom-Alarm ist der Auftakt zu einer ganzen Reihe von Aktionen in den Wahlkreisen der Parlamentarier. Unser Ziel: Dass am Ende eines “heißen Sommers” möglichst viele Abgeordnete nach Berlin zurückkehren und Kanzlerin Merkel mitteilen: “Längere Laufzeiten? Die fliegen mir daheim im Wahlkreis gehörig um die Ohren – das kann ich nicht mittragen!”
Können Sie mit dabei sein? Bringen Sie doch möglichst etwas mit, mit dem Sie lautstark Alarm schlagen können, gerne auch bunt gestaltet. Leiten Sie diese Mail auch gerne an Freundinnen und Freunde, Kolleginnen und Kollegen weiter.
In der Sitzung des Umweltausschusses der Gemeinde Much am 10.5. hat die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen einen Antrag zu einer Resolution gegen die Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken gestellt. Nach kontroverser Diskussion hat der Ausschuss mit knappster Mehrheit beschlossen, dem Gemeinderat die Verabschiedung dieser Resolution zu empfehlen.
Die Linke. Much begrüßt diese Resolution ausdrücklich und wird sie in der Gemeinderatssitzung vollinhaltlich unterstützen.

Aus unserer Sicht sind die Argumente der gelb-schwarzen Koalition für eine Laufzeitverlängerung samt und sonders als Lobby-Unterstützung der Großkonzerne zu sehen. Eine ausführliche Positionierung der Bundestagsfraktion der Die Linke. findet sich im Aufsatz des energiepolitischen Sprechers der letzten Legislaturperiode Hans-Kurt Hill unter folgendem Link: http://www.die-linke.de/index.php?id=181&tx_ttnews[tt_news]=8794&tx_ttnews[backPid]=154&no_cache=1
Quelle: Süddeutsche.de
Die Regierung will die Laufzeiten für Atomkraftwerke verlängern. Das soll laut Kanzleramtsminister Pofalla ohne Zustimmung des Bundesrats geschehen.
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