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Weihnachtsgruß der Kreissprecher

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Liebe Genossinnen und liebe Genossen,

heute ist es also wieder soweit – Heilig Abend steht vor der Tür.

clip_image002Und neben dem schönen Brauchtum, bringt es vielen unter uns die Möglichkeit zur Ruhe zu kommen – auszuruhen nach hektischen Wochen – einfach einmal abzuschalten, runterzufahren.

Trotz allem Lichterglanz, Weihnachtsmusik und „Heile-Welt TV-Shows“, sollten wir aber gerade auch in diesen Tagen über die Mitmenschen nachdenken, die eben nicht mit Gänsebraten neben einem festlich geschmückten Weihnachtsbaum sitzen. Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Menschen, die von menschenverachtenden Löhnen, Hartz IV Sätzen und von Almosen leben müssen. Menschen, die fern der Heimat in fremden Ländern die wirtschaftlichen Interessen unserer Regierung „verteidigen“. Menschen, für die wir angetreten sind, unser Land wieder lebenswerter und menschenwürdiger zu machen. Dieser Gedanke ist auch ein christlicher, der heute in jeder Kirche gepredigt wird. Aber verhalten sich die Menschen nach der Predigt wirklich anders? Entlässt auch nur ein einziger Manager einen Mitarbeiter weniger? Verzichtet deshalb jemand auf seinen eigenen Vorteil? Wenige vielleicht. Das erhält die Hoffnung. Politisch ist es die DIE LINKE., die nach Gleichheit strebt, die wiederum zu Einigkeit und Solidarität führt. Das ganze lange Jahr über!

Wir wünschen Euch besinnliche Tage voller Ruhe und Frieden, zusammen mit Menschen, die Euch persönlich besonders wichtig sind.

Tankt Kraft und Hoffnung für neue Aufgaben, für unseren gemeinsamen Kampf, dieses System wieder lebenswert für alle Menschen – egal ob Christ, Moslem, Buddhist, Jude oder Atheist zu machen.

Frohe Weihnachten!

Wünschen Eure Sprecher: Eveliene Beinersdorf und Tobias Aufgebauer

"Schulfrieden" stellt das Mucher Schulprojekt in Frage

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In den Medien großkotzig als "Schulfrieden" vermarktet, zeigen die Landes-SPD, -Grünen und -CDU nun ihr wahres Gesicht.

linke landtagEine optionale Sekundarschule mit zwei Jahren länger gemeinsam Lernen anstatt eine Chance auf moderne integrative Pädagogik, so stellt sich der sogenannte “Schulkonsens” letztlich dar. Was das alles für das gemeinsame Much/Ruppichterother Schulprojekt bedeutet, ist mir noch nicht klar. Konsequenterweise müssten sich nun die anderen Mucher und Ruppichterother Ratsparteien unserer Forderung nach einer Gesamtschule anschließen. Es wäre nun endgültig Zeit in Richtung einer vierzügige Gesamtschule mit verteilten Standorten (Much/Ruppichteroth) und unter Berücksichtigung der UN-Inklusionsrichtlinie zu planen. Dies wird bereits von den Mucher Linken seit dem Bestehen des Ortsverbandes gefordert (Siehe auch hier). Passend zum Thema suchten wir (Kim Opitz, Gero Knuth, Eveliene Beinersdorf, Martin Beinersdorf – v.l.n.r.) am 22.7.im Landtag das Gespräch mit Gunhild Böth (Bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Landtag NRW und Vizepräsidentin im Landtag NRW).

Definitiv kann es in der “Konsens-Sekundarschule” nicht die gewünschte Oberstufe mit gymnasialem Abschluss geben. Auch muss man mal schauen, wie sich das letztlich im zu verabschiedenden Schulgesetz liest.

Traurig, traurig jedenfalls ist es nach einem Schritt vorwärts nun zwei Schritte zurück zu gehen. Dieses Vorgehen muss sich auch auf weitere Konsens-Versuche der Rosa-Grünen mit uns auswirken.

Geradezu lächerlich ist das Bluffen der 4%-Partei FDP mit dem Statement, dass CDU/SPD/Grüne den Weg zur Einheitsschule nun frei gemacht haben.

Wir wissen, was wir wollen. Wir wissen, was gut ist für unsere Kinder. Wir kämpfen weiter für eine Schule für Alle in der auch ein gymnasialer Abschluss ermöglicht wird!

 

Nachlesen: Schulpolitischer Konsens für NRW , Kommentar aus unserer Landesschulpolitik, Ratsblatt.de

Holocaust Gedenktag

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Am 27.1.2011 fand an der Gedenkstätte Walkweiher in Much die Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus statt.

Hierzu hatte die Gemeinde Much und die Mucher Kirchengemeinden eingeladen. Die musikalisch begleitete Veranstaltung wurde u. a. durch Beiträge der von Schülern der Realschule Much gestaltet, die nach Vortragen von Gedichten jüdischer Lagerhäftlinge zu mehr Zivilcourage aufriefen. Die Vertreter beider Kirchengemeinden erinnerten mit Gebeten und Liedtexten an die Glaubensverbindung und merkten an, dass die Kirche nie mehr zuschauen darf, wenn die Glaubenszugehörigkeit zur Verfolgung und Zerstörung führt.

Der stellv. Bürgermeister Peter Steimel mahnte, die Vergangenheit von Much, nämlich ein Internierungslager eingerichtet zu haben, nicht “ruhen zu lassen” und den unzähligen Opfern einen Namen zu geben. Nur so kann erreicht werden, dass so etwas nie wieder geschieht waren die abschließenden Worte von Herrn Steimel.

Alles in allem war diese Gedenkveranstaltung, der viele Mucher Bürger gefolgt waren, ein würdiger Akt gegen das Vergessen den Holocaustopfer.

Besuch des Behindertenbeauftragten der Gemeinde Much auf der Mitgliederversammlung des Ortsverbandes Die Linke. Much am 14.1.2011

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Am Freitag, den 14.1.2011 begrüßte der Ortsverband Die Linke.Much den Behindertenbeauftragten der Gemeinde, Herrn Jürgen Buchholz.

Herr Buchholz war damit unserer Einladung gefolgt, worüber wir uns sehr gefreut haben.

Bei der im vergangenen Jahr ausgeschriebenen Stelle einer/eines Behindertenbeauftragten war unser Mitglied Eveliene Beinersdorf eine der Mitbewerberin. Sie kommt beruflich aus der Alten-und Behindertenarbeit und arbeitete langjährig in Pflege- wie auch Führungspositionen.

Trotz der eigenen Kandidatur waren wir von den Linken in Much sehr erfreut, als wir durch unseren Bürgermeister Herrn Alfred Haas darüber informiert wurden, dass man sich von 3 Bewerbern einstimmig im Gemeinderat für Herrn Buchholz entschieden hat.

(v.l.n.r.: Eveliene Beinersdorf – Sprecherin DieLinke.Much, Jürgen Buchholz – Behindertenbeauftragter Much,
Martin Eckhardt – Sprecher DieLinke.Much)

Unserer Meinung nach ist es der Gemeinde damit gelungen, einen „ Experten in eigener Sache“ für ein enorm wichtiges Ehrenamt zu gewinnen, so Eveliene Beinersdorf bei der Vorstellung von Herrn Buchholz. Mit seiner ausführlichen und kompetenten Vorstellung, sowie die Bereitschaft auf jede Frage der Anwesenden fachlich kompetent zu antworten hat er am vergangenen Freitag alle anwesenden Mitglieder und Gäste (u.a. von der Linke. Ruppichteroth) in den Bann gezogen.

Im Vorfeld unserer jetzigen Sitzung war Frau Beinersdorf im Dezember 2010 bei Herrn Buchholz zu Gast und hat einen interessanten Menschen kennengelernt, der seinen eigenen Schicksalsschlag in den achtziger Jahren, wo er bei einem Sportwettkampf als Zeitsoldat schwer verletzt wurde und seitdem ab dem Hals querschnittgelähmt ist, zum Anlass nahm, sich intensiv mit dem Thema Behinderung auseinander zu setzen.

Er hat sich ein fundiertes Wissen angeeignet, kann sich aber wie er selbst sagt, gut in beide Seiten unserer Gesellschaft hineinversetzen, da er ja nicht immer behindert gewesen ist. Damit hatte er natürlich einen entscheidenden Vorteil uns Mitbewerbern gegenüber, da unser Verständnis auf theoretischem Wissen beruht.

Kennengelernt haben wir eine Persönlichkeit, die ihr Wissen und Engagement mit einer Portion feinem Humor kombiniert und auch das kann die Gemeinde vor allem bei diesem Thema gut gebrauchen.

Das Thema Inklusion, für unsere Partei ein Schwerpunkt unserer Arbeit, wird hier sicherlich einer der Grundlagen für eine Zusammenarbeit sein und wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit mit Herrn Buchholz und wünschen ihm viel Erfolg bei seiner Tätigkeit.

E. Beinersdorf – Sprecherin OV Much, Kreissprecherin

Die Linke. Regionalkonferenz Rheinland am 17.5.2010

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Gestern tagte sie also – die erste von drei Regionalkonferenzen…

So ist das, wenn man als Partei bei den “Großen” dabei sein will, muß ernsthaft und vor allem mit einem gewissen Niveau agiert werden.

Sicher, wir sind noch “jung” und noch nicht so versiert auf dem politischen Parkett – wir sind vor allem auch lernfähig.

Und gerade in dieser entscheidenden Phase stößt mir als Genossin der Partei eine Sache ganz massiv auf: die Quotierung der Redebeiträge (eine festgelegte Redeordnung, die einen Wechsel von Genossinnen und Genossen vorschreibt).

Mag sein, daß der Grundgedanke gewesen ist “Männer und Frauen sind gleichberechtigt”!

Jeder mag davon halten, was er will…..

Wie kann es sein, daß Genossen die einen Beitrag zur gestrigen Thematik leisten wollten, sich in einer “Redeschlange” aufstellten, jedoch jede redewillige Genossin jederzeit – egal ab wann sie sich zu einem Beitrag entschloss, diese Schlange unterbrach?

Warum reihten sich die Genossinen nicht genauso in die Schlange ein??

Ich habe erleben müssen, daß Genossen sage und schreibe 1,5 Stunden in der Schlange standen. Genossinen, die während dieser Zeit bequem auf ihren Stühlen saßen und sich irgendwann auch noch zur Rednerin berufen fühlten, scherten sich nicht die Bohne darum, sondern machten ungeniert von der Quotierung Gebrauch!!

Liebe Leute, für mich ist das vor allem eine Frage des guten Tons untereinander.

Wenn meine “weibliche Freiheit” da anfängt, wo ich die männlichen Mitstreiter geradezu diskriminierend wie Deppen in einer Schlange stehen lasse, nenne ich das Egoismus!!

Das ganze Desaster gipfelte dann auch noch darin, das irgendwann von der Moderatorin Frau Schwabedissen darauf hingewisen wurde, daß nur noch die letzten 10 Rednerkandidaten aus zeitlichen Gründen zu Wort kommen sollten, wenn sich jetzt noch eine Kandidatin melde, müsse der jeweils letzte männliche Kandidat der Reihe seinen Platz räumen.

Das ist doch wohl der Gipfel der Unverschämtheit und hat aber auch garnichts mit Solidarität zu tun!!

Schwestern, zu diesem Quotenclub möchte ich nicht gehören, denn ich bin so frei, meine Meinung zu vertreten, wann ich will und muß mir nicht so Gehör verschaffen!!

Jedes Kind lernt schon, ob beim Bäcker, Metzger oder wo auch immer mehrere Menschen das Gleiche wollen, wir stellen uns hinten an. Also kann dieses ganze Prozedere niemals der richtige Weg sein.

Eveliene Beinersdorf, Die Linke. Much

Info zur gestrigen Ratssitzung, bezügl. Bürgerantrag “Armutsbericht”

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Eveliene Beinersdorf, Sprecherin DieLinke.Much

Nachdem zu Anfang der Ratssitzung kurz über Paragraphen gestritten wurde (ob §24 oder §25 der Gemeindeordnung NRW – wir hätten wohl besser den Begriff “Bürgeranregung/beschwerde”, statt “Bürgerantrag” verwenden sollen – wir sind lernfähig) – kam es beim entsprechenden Tagesordnungspunkt zu einer regen parteiübergreifenden Diskussion. Fazit: “Ein externes Gutachten kommt die Gemeinde zu teuer!”. Frau Ruiters (Grüne) und Frau Kunert  (CDU) regten an, als Basis für eine sozialpolitische Betrachtung der Gemeinde den Bericht “Familien im Rhein-Sieg-Kreis” der paritätischen Wohlfahrtsverbände im Rhein-Sieg-Kreis heranzuziehen.

Unserer Meinung nach ist dieser Bericht zwar nicht mit einem “Armuts-/Reichtumsbericht” zu vergleichen aber durchaus für erste Betrachtungen geeignet.

So soll sich, laut Bürgermeister Haas, der Auschuß für “Jugend, Familie und Soziales” zu “gegebener Zeit” mit diesem Bericht beschäftigen.

Wir als Linke.Much sehen in dieses Entscheidung einen kleinen Teilerfolg. Immerhin musste sich der Gemeinderat damit beschäftigen, dass eben nicht alle Mucher Bürger/Innen auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Auch besteht die Chance, dass im Ausschuß doch noch etwas für die Verbesserung von sozial schwachen Bürgerinnen und Bürgern bewirkt werden kann.

Wir werden den weiteren Verlauf kritisch betrachten und über weitere Entwicklungen berichten.

Sozialraumkonferenz “Kinder und Jugendliche”

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Am 17.11.2009 fand in Much im Kultur- und Freizeitzentrum die Sozialraumkonferenz “Kinder und Jugendliche” statt. Ein Bericht von Eveliene Beinersdorf, Sprecherin DieLinke.Much.

Die Linke.Much war vertreten durch Martin Beinersdorf (geschäftsführender Vorstand), Eveliene Beinersdorf (Sprecherin und Ansprechpartner für den Themenbereich Jugend, Familie, Soziales), Martin Eckhard (Sprecher und Ansprechpartner für Bildung, Kultur und Integration) und Kim Opitz (Beisitzer DieLinke.Much und Anspechpartner für den Themenbereich Jugend, Familie, Soziales mit dem Schwerpunkt Kinder und Jugendliche).

Inhaltliche Themenschwerpunkte waren:

- die Situation der Kinder und Jugendlichen in Much,
- die Weiterentwicklung der Jugendarbeit,
- sowie Zukunftvision 2014 – Wie soll die Jugendarbeit der Zukunft aussehen?

Anwesend waren u.a. MitarbeiterInnen aus den Familienzentren der Gemeinde, der Kindergärten, LeiterInnen verschiedener Schulen im Gemeindegebiet (Grundschulen, Hauptschule), Vertreter des Kreisjugendamtes, MitarbeiterInnen der Jugend(hilfe)zentren (Much und Neunkirchen), der evangelischen Kirche,  den Sportvereinen, der Polizei, der Bürgermeister und Mitglieder anderer politischen Parteien in Much.

Die Anwesenden wurden nach einer Begrüßung durch Bürgermeister Haas durch die beiden Moderatoren Herr Mauermann (stellv. Fachsbereichsleiter des Ordnungsamtes Much) und Herrn Höttger (zuständig für Jugendpflege, Förderung der Jugendarbeit beim Jugendhilfezentrum) in die Thematik der Sitzung eingeführt und anschließend nach dem Zufallsprinzip in vier Arbeitsgruppen eingeteilt.

In 45 Minuten sollten die Arbeitsgruppen zu den o.g. Themen Gedanken machen und Ideen in Metaplantechnik festhalten. In den einzelne Arbeitsgruppen wurde eifrig diskutiert und, wie man anschließend an den Ergebnissen auf den Stelltafeln entnehmen konnte, viele gute Ideen entwickelt.

Auf diesen vier Stelltafeln (eine von jeder Arbeitsgruppe) konnten alle TeilnehmerInnen Themen bewerten die besonders wichtig erschienen. Jeder hatte zu Beginn der Sitzung  drei kleine “Euroscheine” bekommen, die nun jede/r  Teilnehmer/in an das Thema heften konnte, welches ihr/ihm am Wichtigsten erschien.

Aus diesen “Highlights” heraus wurde dann durch die Moderatoren und den Arbeitsgruppenteilnehmern ein “Gesamtpaket” zusammengestellt.

Hintergrund der Veranstaltung war sicherlich auch die Entwicklung hin zu Ganztagsschulen (mit den damit verbundenen Veränderungen z. B. der Terminplanung  der Sportvereine und der Kirchen) sowie das Erscheinungsbild der Jugendlichen der Gemeinde. Viele BürgerInnen nehmen Jugendliche als Bedrohung wahr, anstelle sie als eine Chance für die Zukunft zu sehen. Auch viele Medien tragen ihren Teil zu diesem Bild bei, in dem die negativen Schlagzeilen über Tage gepusht werden – positive Tatsachen aber nur in Ausnahmefällen eine Meldung wert sind.

Viele Probleme sind aber (wie auch in Much) hausgemacht. Mangelnde Perspektiven, sei es beruflicher Art oder auch in der Freizeitgestaltung lassen viele Jugendliche “zur Flasche” oder anderen Drogen greifen. In diese Kerbe hieb auch die vertretene Polizei (sicher nicht immer zu Unrecht). Fakt aber ist, z. Zt. werden nur die Auswüchse versucht zu bekämpfen – die Frage nach dem “Warum” wird viel zu selten gestellt. Eine Bekämpfung der Ursachen findet meist überhaupt nicht statt.  (Um es mit den Linken zu sagen: “Geld für Banken ist da aber kein Geld um Jugendliche von der Straße zu holen und den Jugendlichen wieder eine Perspektive zu geben.) Auch braune oder andere radikale Gruppen haben oft mit ihrem vermeintlichen Gemeinschaftsgefühl leichtes Spiel – meist sollen Jugendliche hier aber nur für die eigenen Ziele stigmatisiert werden, der Mensch als Individuum ist diesen Gruppen egal.

Einig waren sich alle, dass die Gesellschaft sich nicht aus der Verantwortung ziehen kann, allerdings appellierte die “Quoten-Jugendliche” Kim Opitz an die Anwesenden, nicht nur über, sondern vor allem mit den Jugendlichen im Dialog zu bleiben aber auch zu akzeptieren wenn Jugendliche auch mal “nur abhängen wollten”. Viele Jugendliche fühlen sich von der Polizei auch zu sehr kontrolliert und als potentielle Verbrecher dargestellt. Dabei gehört ein gewisser “Rebellionsprozess” auch einfach zum Erwachsenwerden dazu.

Von allen Teilnehmern wurde ausdrücklich die Entstehung eines Netzwerkes, sowie ein unbürokratischer Austausch, gerade auch bei Problemfällen gewünscht und als sinnvoll betrachtet.

Von Seiten der Moderatoren wurde allen Teilnehmern eine schriftliche/bildliche Dokumentation der erarbeiteten Themen, sowie eine “Mailverteilerliste” zugesichert.

Wir bleiben an diesem Thema dran!

Für uns ist die Förderung von Kindern und Jugendlichen – eine gute schulische und berufliche Versorgung, wie auch der Aufbau eines sozialen Netzwerkes mit kinder- und jugendlichengerechten Freizeitaktivitäten für alle Kinder und Jungendliche – unabhängig vom Geldbeutel der Eltern, eines unserer obersten Ziele. Die Gesellschaft muss wieder lernen, dass Kinder- und Jugendliche unsere Zukunft sind – auch unabhängig von ihrer ethnischen Herkunft, bzw. die ihrer Eltern oder Großeltern.

Eveliene Beinersdorf, Sprecherin DieLinke.Much

Negative Pressefreiheit für DieLinke.Much

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Nach der Kommunalwahl am 30. August 2009 stellen wir fest:

“Alle sind gleich – Manche sind gleicher”

Auf unsere Frage in wie weit wir zukünftig im Mitteilungsblatt der Gemeinde Much über unsere Arbeit im Rat berichten dürfen, erhielten wir folgende Antwort:

…Sehr geehrte Frau Beinersdorf,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Zuerst einmal herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Eintritt in den Gemeinderat Much.

Leider hat man Sie nur teilweise richtig informiert. Es ist so, dass alle
Fraktionen mit mindestens 5 % der Wählerstimmen im Mitteilungsblatt einen
Datenbankzugang erhalten, im Impressum aufgenommen werden und auch Zeichen
kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen.

Gemäß der Wahlergebnisliste von http://www2.wahl.civitec.de/rsk, worauf die
Internetseite der Gemeinde Much verweist, hat Die Linke 213 Stimmen und
somit 3,3 % der Stimmen aller Wähler. Leider können wir deshalb keinen
Datenbankzugang freischalten.

Für weitere Fragen steht Ihnen Frau…

Kann es sein, das eine Partei in ihrer Pressefreiheit mit einer ” 5%- Hürde ” geknebelt wird, obwohl diese Klausel keine mehr Gültigkeit hat?

Das Recht der Parteien auf Chancengleichheit im politischen Wettbewerb aus Art. 21 Abs. 1 GG ist ebenso wie der Grundsatz der gleichen Wahl aus Art. 28 Abs. 1 Satz 2 GG wegen des Zusammenhangs mit dem egalitären demokratischen Prinzip im Sinne einer strengen und formalen Gleichheit zu verstehen (vgl. z.B. BVerfGE 82, 322, 337).
Der Verfassungsgerichtshof für das Land Nordrhein-Westfalen (VerfGH NW) hat im Organstreitverfahren – VerfGH 12/08 – der Ökologisch-Demokratischen Partei (ödp) gegen den nordrhein-westfälischen Landtag die Sperrklausel im Kommunalwahlgesetz für
verfassungswidrig erklärt. Aus dem Artikel 5 des GG (Recht der freien Meinungsäußerung)

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

Anscheinend sollen wir mit aller Macht klein gehalten werden!

Hier wird dann sozusagen die Arbeit erledigt, die der “Dumme Wähler” nur unzureichend erledigt hat – er hat uns nämlich gewählt!!

Es ist traurig, das eine Zunft, die immer so sehr auf Pressefreiheit bedacht ist, auf der anderen Seite mit solch fragwürdigen Mitteln versucht, ihre Macht auszuspielen…

Eigentlich wäre hier ein unparteiisches Auftreten angesagt, sonst muß man sich sicher den Vorwurf gefallen lassen, einer zahlenden, mündigen Bürgerschaft bewusst Informationen vorzuenthalten.

Vielleicht sollte man einfach wieder anfangen, im Sinne des Lesers zu handeln, der durchaus in der Lage ist, selbst zu entscheiden, welcher Artikel für ihn interessant ist.

Eveliene Beinersdorf


Monika Dahl in Much

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Am 21.08.2009 kommt unsere Bundestagskandidatin Monika Dahl nach Much!

Wir würden uns freuen Sie im Restaurant Lindenhof ab 19.00 zu unserer Informationsveranstaltung zum Thema

“Bildung und andere kommunale Aufgaben aus Sicht der Linken”

begrüßen zu dürfen.

Ort: Hotel/Restaurant Lindenhof, Lindenstr. 3, 53804 Much

Beginn 19.00

Immer mehr Selbständige beziehen Hartz IV

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(Martin Beinersdorf, Wahlbezirk 160)

“Die Einschläge kommen näher!”

Arm trotz Arbeit: Die Wirtschaftskrise macht immer mehr Selbständige zu Hartz-IV-Empfängern. Mehr als 100.000 von ihnen fehlen Aufträge, um ohne staatliche Hilfe über die Runden zu kommen. Laut Bundesagentur für Arbeit wird sich die Situation in den kommenden Monaten noch verschärfen.

Hier geht es zu einem interessanten Artikel der Wirtschaftsredaktion von Spiegel-Online.

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